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Art.-Nr.: SCM201718
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ChessBase Magazin 2017/18

# 177-180, 182, 183 (6 x DVD und Heft)

Broschüre, ChessBase, 1. Auflage 2017.

Aus der Reihe »ChessBase Magazin«

34,95 €
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
Details
Sprache Deutsch, Englisch
Verlag ChessBase
Reihe ChessBase Magazin
Auflage 1.
Medium Buch, DVD
Gewicht 600 g
Breite 16,5 cm
Höhe 24 cm
Erscheinungsjahr 2017
Einband Broschüre
Inhalte

Nr. 177:


TOP-TURNIERE

  • Wijk aan Zee

  • Tradewise Gibraltar

  • Sharjah FIDE Grand Prix

ERÖFFNUNGSTRAINING

  • 12 neue Eröffnungsideen

  • Im Fokus: Bogo-Indisch

VIDEO-Beiträge

  • Daniel King: Italienisch

WELTKLASSESPIELER KOMMENTIEREN

  • Wesley So

  • Levon Aronian

  • Anish Giri

  • David Navara

PRAXIS-TRAINING

  • Simon Williams: Move by Move

  • Rainer Knaak: Fallen

  • Mihail Marin: Strategie

  • Oliver Reeh: Taktik

  • Karsten Müller: Endspiele


Nr. 178:


Die Top Ten der Redaktion:

1. Gewinnen mit Plan B: Aronian analysiert seine Partie gegen Naiditsch beim Grenke Classic mit Qualitätsopfer, Königsjagd und Alternativlösung.

2. So denken Wunderkinder: Der 12-jährige Nihal Sarin aus Indien präsentiert Ihnen seine Gewinnpartie gegen GM Bluebaum (Video).

3. "Der Lauernde Läufer“: Lassen Sie es gemeinsam mit Oliver Reeh taktisch krachen und lösen Sie seine Lieblingskombi mit wahren Meisterzügen! (Interaktives Video)

4. “Strategisch komplett irrational”: Mihail Marin zeigt Ihnen, was sich in der Französischen Winawer-Variante in den letzten Jahren getan hat.

5. Spekulativ und spektakulär: Genießen Sie Kramniks Turmopfer für drei Bauern und einen konsternierten Harikrishna!

6. Der Bauer als Fluch: Testen Sie Ihre Endspieltechnik und finden Sie gemeinsam mit Karsten Müller den schmalen Grad zum Remis! (Interaktives Video)

7. Triumph in Poikovsky: Emil Sutovsky (7 aus 9) analysiert ausführlich seinen Erstrundensieg gegen den Gewinner der Vorjahre. Sutovsky-Korobov

8. Scharfes Update: Lassen Sie sich von Erwin l'Ami phantastische neue Ideen im Zweispringerspiel für Weiß und Schwarz vorführen! (Video)

9. Populär und gefährlich: Adhiban liefert mit seinem Angriffssieg gegen Swayans einen weiteren Beweis für das Potential der Damenbauernspiele.

10. Gambit ablehnen und trotzdem Vorteil bekommen: Krisztian Szabo weiß, warum Sie 3 ... f5 im Spanier nicht zu fürchten brauchen.

Repertoire-Empfehlungen:

Papp: Skandinavisch B01 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 d5 2.exd5 Sf6 3.d4 Sxd5 4.Sf3

Obwohl ausgerechnet der Weltmeister gegen diese Variante nicht gewann (gegen Adhiban, Wijk 2017), zeigt Petra Papp überzeugend, dass Weiß gegen diese Abart von Skandinavisch mit einem schönen Vorteil rechnen kann.

Schandorff: Caro-Kann B19 (Empfehlung für Schwarz)

1.e4 c6 2.d4 d5 3.Sc3 dxe4 4.Sxe4 Lf5 5.Sg3 Lg6 6.h4 h6 7.Sf3 e6 8.Se5 Lh7 9.Ld3 Lxd3 10.Dxd3 Sd7

Statt wie üblich mit 7...Sd7 das Feld e5 unter Kontrolle zu nehmen, lässt 7...e6!? den Springerausfall zu. In der Diagrammstellung ist 11.f4 üblich und dann empfiehlt Lars Schandorff 11...Le7, womit sofort der Bauer h4 attackiert wird. Weiß scheint keine Chancen auf Vorteil zu haben.

Stohl: Sizilianisch B55 (Empfehlung für Schwarz)

1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.f3 e5 6.Sb3 d5

Gegen die Najdorf-Vermeidungs-Variante 5.f3 bietet Igor Stohl mit dem sofortigen Gegenstoß im Zentrum einen sicheren Weg an. Vor allem besitzt man nach dem gebotenen 7.Lg5 mit 7...Le6 sowie 7...d4 gleich zwei gute Möglichkeiten, um zufriedenstellendes Spiel zu bekommen.

Ris: Sizilianisch B76 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 g6 6.Le3 Lg7 7.f3 Sc6 8.Dd2 0-0 9.0-0-0 d5 10.De1

Wie Robert Ris in seinem Beitrag demonstriert, kann Weiß gegen 10...e6 mit einem sicheren Vorteil rechnen. Kritischer ist 10...e5, aber auch dann hat es Schwarz nicht leicht. Mit einem selten gespielten Zug kann er aber vielleicht das Gleichgewicht halten.

Souleidis: Französisch C01 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 e6 2.d4 d5 3.Ld3

Georgios Souleidis erläutert, handelt es sich natürlich um eine Überraschungswaffe. Schwarz sollte auf mehrere Arten ausgleichen können, aber aus den Untersuchungen des Autors wird auch klar, dass es noch einige weiße Flecken in der Theorie dieser Variante gibt.

Kosintseva: Französisch C15 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 Lb4 4.Sge2

Im Aljechin-Gambit hat es in den letzten Jahren ein paar neue Entwicklungen gegeben, die Nadezhda Kosintseva ausführlich untersucht. Schwarz kann natürlich ausgleichen, aber er sollte die dabei auftretenden Schwierigkeiten nicht unterschätzen.

Lampert: Schottisch C45 (Empfehlung für Schwarz)

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Lc5 5.Le3 Df6 6.c3 Sge7 7.Lc4 0-0 8.0-0 b6

Wie Jonas Lampert feststellt, hat 8...b6 das ältere 8...Lb6 fast vollständig abgelöst. Aus schwarzer Sicht besonders attraktiv ist die Tatsache, dass 9.f4?! der meistgespielte Zug ist, aber nach 9...d5! übernimmt bereits Schwarz das Ruder.

Szabo Spanisch C63 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 f5 4.d3

Im Vergleich zu häufiger gespielten 4.Sc3 schaut 4.d3 recht zahm aus. Aber Krisztian Szabo zeigt in seinem Repertoirevorschlag, dass Weiß in allen Abspielen mit einem sicheren Vorteil rechnen kann.

Kuzmin: Slawisch D15 (Empfehlung für Weiß)

1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3 Sf6 4.e3 Lf5 5.Sc3 a6 6.Ld2

Die Stellung wird auch häufig über 4.Sc3 a6 erreicht. Der selten gespielte Läuferzug wurde vor allem von Nikita Vitiugov gespielt. Wie Alexey Kuzmin in seinem Beitrag auf der DVD zeigt, besitzt Weiß damit vorzügliche Chancen auf einen kleinen Eröffnungsvorteil.

Postny: Damenindisch E12 (Empfehlung für Schwarz)

1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 b6 4.a3 Lb7 5.Sc3 d5 6.cxd5 Sxd5 7.e3 g6

Mit dem Fianchettozug 7...g6 strebt Schwarz Stellungen an, die an Grünfeld-Indisch erinnern. Evgeny Postny meint, dass Weiß gut beraten ist, wenn er dynamisch reagiert. Trotzdem besitzt Schwarz jeweils mehrere Möglichkeiten, das Spiel auszugleichen.

Quintiliano: Königsindisch E94 (Empfehlung für Weiß)

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Sf3 0-0 6.Le2 e5 7.0-0 Sa6 8.Le3 Sg4 9.Lg5 De8 10.Te1

Renato Quintiliano propagiert eine Variante für Weiß, die Dejan Bojkov bereits vor sechs Jahren im CBM 141 untersucht hatte, aber damals aus schwarzer Sicht. Doch neuere Entwicklungen lassen darauf schließen, dass Weiß in Vorteil kommen kann


Nr. 179:


TOP-TURNIERE

  • Norway Chess, Mannschafts-WM,

  • Moskau FIDE Grand Prix

ERÖFFNUNGSTRAINING

  • 12 neue Eröffnungsideen

  • Im Fokus: Angenommenes Damengambit

VIDEO-Beiträge

  • Daniel King: Spanisch Abtausch

WELTKLASSESPIELER KOMMENTIEREN

  • Levon Aronian

  • Viswanathan Anand

  • Ding Liren

  • David Navara

PRAXIS-TRAINING

  • Karsten Müller: Endspiele

  • Efstratios Grivas: FIDE Trainingskurs

  • Simon Williams: Move by Move

  • Rainer Knaak: Fallen

  • Mihail Marin: Strategie

  • Oliver Reeh: Taktik


Nr. 180:


Die Top Ten der Redaktion

1. Hou Yifans Verführung: Die Ex-Weltmeisterin zeigt, wie sie Bacrot beim Traditionsturnier in Biel eiskalt auskonterte.

2. Perfekter Start: Teimour Radjabov kommentiert seinen Schwarzsieg gegen den fast unbezwingbaren Anish Giri beim Grand Prix in Genf.

3. “Simple is good!” Finden Sie gemeinsam mit GM Simon Williams einfache aber starke Gewinnzüge in der Partie Radjabov-Eljanov (Video)

4. Sind Sie so schnell wie Vishy Anand? Lösen Sie mit Oliver Reeh eine der tiefsten Gewinnkombinationen dieser Ausgabe! (Video)

5. Kein einfaches Spiel im "Doppelenglisch“: Lassen Sie sich von GM Mihail Marin auf den aktuellen Stand nach 1.c4 c5 bringen.

6. Vishy Anand und der Stecknerbeweis: Karsten Müller präsentiert Spitzentechnik im klassischen Turmendspiel. (Video)

7. Beschleunigter Drache ausgebremst: Lassen Sie sich von Renato Quintiliano ein trickreiches positionelles Konzept für Weiß zeigen.

8. Unbeschwerter Weltmeister: Peter Heine Nielsen kommentiert Carlsens erfolgreiche Premiere mit der Bird-Eröffnung (1.f4) auf der Grand Chess Tour.

9. Mit dem katalanischen Läufer gegen den Rubinstein-Franzosen: Jonas Lampert zeigt Ihnen, warum Sie mit 5.g3 auf Vorteil hoffen dürfen! (Video)

10. "König in der Klemme“: Freuen Sie sich auf unvergessliche Mattbilder in Efstratrios Grivas' FIDE Trainingskurs!

Repertoire-Empfehlungen

Karolyi: Englisch A29 (Empfehlung für Schwarz)

1.c4 e5 2.Sc3 Sf6 3.g3 d5 4.cxd5 Sxd5 5.Lg2 Se7 6.Sf3 Sc6

Mit 5...Se7 (statt des Hauptzuges 5...Sb6) verfolgt Schwarz laut Tibor Karolyi andere Ziele und muss weniger Theorie kennen. Weiß sollte schnell aktiv werden (b2-b4) und genaue Variantenkenntnis besitzen. Nur dann dürfte es für Schwarz schwierig sein, das Spiel auszugleichen.

Schandorff: Caro-Kann B19 (Empfehlung für Schwarz)

1.e4 c6 2.d4 d5 3.Sc3 dxe4 4.Sxe4 Lf5 5.Sg3 Lg6 6.h4 h6 7.Sf3 e6 8.h5 Lh7 9.Ld3 Lxd3 10.Qxd3 Sf6

In einem weiteren Beitrag (nach CBM 178) untersucht Lars Schandorff das Zurückstellen des Zuges Sb8-d7 mit 7...e6!? Zur Zeit bringt das den Nachziehenden gute Ergebnisse, weil noch kein Erfolg versprechendes Rezept für Weiß gefunden worden ist.

Papp: Sizilianisch B33 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 e5 6.Sdb5 d6 7.Lg5 a6 8.Sa3 b5 9.Sd5 Le7 10.Lxf6 Lxf6 11.c4 Sd4

Die Variante mit 11.c4 ist unglaublich populär geworden, wahrscheinlich weil Weiß ohne großes Risiko auf einen kleinen Vorteil spielen kann. Statt mit dem üblichen 11...b4 12.Sc2 hat sich Petra Papp mit dem seltenen 11...Sd4!? beschäftigt. Zum Ausgleich reicht der Zug aber nicht.

Quintiliano: Sizilianisch B38 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 g6 5.c4 Lg7 6.Le3 Sf6 7.Sc3 d6 8.Le2 0-0 9.0-0 Ld7 10.h3 Sxd4 11.Lxd4 Lc6 12.Qc2

Mit 10.h3 und der Deckung des Bauern e4 durch Qc2 vermeidet Weiß laut Renato Quintiliano die sonst (mit f2-f3) übliche Schwächung der schwarzen Felder. Zur Zeit hat Schwarz gegen diesen Aufbau enorme Schwierigkeiten.

Kritz: Sizilianisch B61 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 d6 6.Lg5 Ld7 7.Qd2 Tc8

Die Varianten beginnend mit dem stärksten Zug 8.f4 gehen sehr weit und belegen, dass Schwarz objektiv keine Chancen auf Ausgleich besitzt. Aber Leonid Kritz weist auch darauf hin, dass es für Weiß nicht einfach ist, so viel Theorie zu erlernen und auf Dauer einzuprägen.

Kuzmin: Sizilianisch B92 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 a6 6.Le2 e5 7.Sb3 Le7 8.0-0 0-0 9.Qd3 Le6 10.Ld2

Mit dem relativ neuen 10.Ld2 wartet Weiß auf 10...Sbd7, was auch in den Partien der Topspieler meistens folgt. Dann kann 11.Sd5 evtl. Vorteil ergeben. Alexey Kuzmin untersucht aber auch die schwarzen Alternativen im 10. Zug.

Stohl: Russisch C42 (Empfehlung für Schwarz)

1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Sxe5 d6 4.Sf3 Sxe4 5.d4 d5 6.Ld3 Lf5

Fast alle chinesischen Topspieler sind Experten für die Russische Verteidigung. Neuerdings bevorzugen sie 6...Lf5, was noch einfacher zum Ausgleich führen soll. Igor Stohl analysiert die Varianten im Detail und kann keinen Vorteil für Weiß finden.

Szabo: Zweispringerspiel C56 (Empfehlung für Schwarz)

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Sf6 4.d4 exd4 5.e5 d5 6.Lb5 Se4 8.Lxc6 bxc6 9.0-0 Lc5

Laut Krisztian Szabo ist die Variante für Schwarz gut geeignet, um nicht nur Ausgleich, sondern Initiative anzustreben. Obwohl die Theorie schon weit entwickelt ist, sollte mit Hilfe von Engines noch manche Entdeckung zu machen sein.

Ris: Londoner System D02 (Empfehlung für Schwarz)

1.d4 d5 2.Sf3 Sf6 3.Lf4 c5 4.e3 Sc6 5.Sbd2 e6 6.c3 cxd4 7.exd4 Sh5

Diese forcierende und neue Variante mit Schlagen auf d4 und 7...Sh5 setzt Weiß sofort unter Druck. In den Analysen von Robert Ris lassen sich keine Belege finden, dass Schwarz irgendein Abspiel fürchten muss.

Postny: Halbslawisch D43 (Empfehlung für Schwarz)

1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 e6 5.Lg5 h6 6.Lxf6 Qxf6 7.e3 g6

Das Hinausschieben der Springerentwicklung nach d7 mit 7...g6 hat sich bewährt. Evgeny Postny sieht sogar meistens mehr als nur eine Ausgleichsfortsetzung für Schwarz und plädiert dafür, dass man die typischen Pläne und Ideen erlernt.


Nr. 182:


Repertoire-Empfehlungen:

Postny: Reti-Eröffnung A09 (Empfehlung für Schwarz)

1.Sf3 d5 2.c4 d4 3.b4 Lg4

In dieser Variante ist Schwarz noch immer auf der Suche nach dem besten dritten Zug. Evgeny Postny untersucht das zuletzt sehr populäre 3...Lg4. Die entstehenden ungewöhnlichen Stellungen erweisen sich oft als schwierig zu behandeln.

Ris: Wolgagambit A57 (Empfehlung für Weiß)

1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 b5 4.cxb5 a5 5.Sc3 axb5 6.e4 b4 7.Sb5 d6

Die Variante ist seit den 1970er Jahren bekannt, aber nun stellt 8.a4!? eine ganz neue Entwicklung dar. Gemäß den Analysen von Robert Ris sollte sich Schwarz behaupten können, aber dazu muss er sich ganz gut auskennen.

Papp: Sizilianisch B49 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sc6 5.Sc3 Dc7 6.Le3 a6 7.a3 b5

Im zweiten Teil des Spielvorschlags mit 7.a3 wird die bessere Antwort 7...b5 untersucht (7...Sf6 in CBM 181). Petra Papp plädiert für unverzügliches Schlagen auf c6, was ihrer Meinung nach Weiß einen minimalen Vorteil verschaffen sollte.

Karolyi: Französisch C02 (Empfehlung für Schwarz)

1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Se7

Wie Tibor Karolyi erläutert, ist mit der Springerentwicklung nach e7 ein überraschend einfacher und effektiver Aufbau verbunden: dieser Springer geht weiter nach c6, der andere unterstützt von b8 aus den Zug ...Lc8-a6, womit Schwarz ein wichtiges Problem sofort angeht.

Szabo: Französisch C18 (Empfehlung für Schwarz)

1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 Lb4 4.e5 c5 5.a3 La5 6.b4 cxd4 7.Dg4 Kf8

In letzter Zeit hat das solide 7...Kf8 die ältere Hauptfortsetzung 7...Se7 fast komplett abgelöst. Die Analysen von Krisztian Szabo demonstrieren, dass es für Weiß zur Zeit keinen Vorteil in dieser Variante gibt.

Breder: Russisch C42 (Empfehlung für Weiß)

1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Sxe5 d6 4.Sf3 Sxe4 5.d4 d5 6.Ld3 Sc6 7.0-0 Le7 8.Sbd2

Mit dem trendigen 8.Sbd2 kann Weiß bei minimalem Risiko auf Gewinn spielen. Der Artikel von Dennis Breder bietet dem Studierenden viel Stoff, der weit über die bekannte Theorie hinaus geht.

Marin: Spanisch C87 (Empfehlung für Schwarz)

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 Sf6 5.0-0 Le7 6.Te1 d6 7.c3 Lg4

Mihail Marins Beitrag bietet einen detaillierten Einblick in die Variante mit 7...Lg4. Die Analysen des rumänischen Autors sehen für Schwarz auch in der Hauptvariante mit 8.d3 keinen Grund zur Sorge.

Breutigam: Anti-Grünfeld D00 (Empfehlung für Weiß)

1.d4 Sf6 2.Sf3 g6 3.Sc3 d5 4.Lf4 Lg7 5.Sb5

Dank der Armageddon-Partie Aronian-Vachier Lagrave rückte der Zug 5.Sb5 ins Rampenlicht. Martin Breutigam erläutert die Hintergründe und stellt ein schönes Repertoire für Weiß zusammen.

Schandorff: Anti-Grünfeld D02 (Empfehlung für Weiß)

1.d4 Sf6 2.Sf3 g6 3.g3 Lg7 4.Lg2 0-0 5.0-0 d5 6.c3

Das sehr harmlos anmutende 6.c3 ist viel giftiger als man glaubt. Lars Schandorff untersucht neun schwarze Antworten, von denen die meisten aber nicht zum Ausgleich genügen.

Kuzmin: Damengambit D35 (Empfehlung für Schwarz)

1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 Sf6 4.cxd5 Sxd5 5.e4 Sxc3 6.bxc3 c5

In dieser Variante hat Weiß noch nicht Sf3 gespielt und ist somit in der Lage, das geplante ...Lb4+ (nach vorherigem Tausch auf d4) mit 7.a3 oder 7.Tb1 zu verhindern. Doch Alexey Kuzmin zeigt, dass Schwarz auch dann keine Befürchtungen hegen muss.

Quintiliano: Katalanisch E05 (Empfehlung für Schwarz)

1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 d5 4.g3 Le7 5.Lg2 0-0 6.0-0 dxc4 7.Dc2 b6

Der Zug 7...b6 wurde vom früh verstorbenen Ivan Bukavshin auf Topebene eingeführt. Renato Quintiliano hat eigene Erfahrungen mit der Bukavshin-Variante gemacht und analysiert die wichtigsten weißen Antworten sehr detailliert.

Nr. 183:


Mit offiziellem FIDE-Trainingskurs!

TOP-TURNIERE

  • Wijk aan Zee

  • Tradewise Gibraltar

ERÖFFNUNGSTRAINING

  • 12 neue Eröffnungsideen

  • Im Fokus: Offenes Spanisch

VIDEO-Beiträge

  • Jonas Lampert: Französisch Fort Knox

WELTKLASSESPIELER KOMMENTIEREN

  • Anish Giri

  • Michael Adams

  • Peter Heine Nielsen

PRAXIS-TRAINING

  • Efstratios Grivas: FIDE Trainingskurs

  • Simon Williams: Move by Move

  • Rainer Knaak: Fallen

  • Mihail Marin: Strategie

  • Oliver Reeh: Taktik

  • Karsten Müller: Endspiele

ChessBase Magazin 2017/18

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