Artikelnummer
ALXOLMLON1851
Autor
Das Schachturnier zu London im Jahre 1851
Antiquariat
Eigenschaften
232 Seiten, Kunstlederband, Olms, 1983
Aus der Reihe »Tschaturanga«
Mit Stempel vom Vorbesitzer in der ersten Innenseite.
Mit dem Londoner Schachturnier von 1851 begann die Geschichte der modernen Schachturniere. Diese ersten Turniere, wie zum Beispiel London 1851, Manchester 1857 und New York 1857, waren Ausscheidungsturniere: nach jedem Gang schied stets die Hälfte der Teilnehmer aus, es wurde aufs Neue gelost. In London 1851 ging es in der 1. Runde um 2 gewonnene, in den folgenden Runden um 4 gewonnene Partien. Es beteiligten sich 16 Spieler, unter ihnen so berühmte Schachmeister wie Löwenthal, Staunton, Anderssen, Kieseritzky, Horwitz, Szén und Bird. Im 4. Gang, dem Finale, gewann Anderssen gegen Wyvill mit 4:2 gewonnenen Partien bei einem Remis und trug den Sieg davon; Williams wurde Dritter, Staunton Vierter.
Über die äußeren Umstände bei den heutigen Turnieren wird oft geklagt; in der "Deutschen Schachzeitung" 1851 äußert sich Anderssen hierüber folgendermaßen: "Der Komfort war nicht sonderlich; Tische und Stühle waren klein und niedrig; die grossen Bretter ragten auf beiden Seiten über die Tischkanten hinaus; neben den Spielern wurde alle Räumlichkeit von einem Kopisten in Anspruch genommen; kurz, man hatte kein freies Plätzchen, um das sorgenvolle Haupt während des harten Kampfes zu unterstützen. Für den englischen Schachspieler ist allerdings eine bequemere Einrichtung überflüssig. Kerzengerade sitzt er auf seinem Stuhle, steckt die Daumen in die beiden Westentaschen und sieht, bevor er zieht, eine halbe Stunde regungslos auf's Brett. Hundert Seufzer hat sein Gegner ausgestossen, wenn er endlich seinen Zug rasch und entschieden ausführt."
Beigebunden ist das von Dr. Carl Meier 1844 herausgegebene Matchbuch über den in Paris 1843 gespielten Schachkampf zwischen dem Engländer Staunton und dem Franzosen St. Amant, von Staunton in seinem Buch "The Chess-Player's Companion" bezeichnet als "the great chess-match between England and France". Staunton gewann 11:6 bei 4 Remispartien.
Mit dem Londoner Schachturnier von 1851 begann die Geschichte der modernen Schachturniere. Diese ersten Turniere, wie zum Beispiel London 1851, Manchester 1857 und New York 1857, waren Ausscheidungsturniere: nach jedem Gang schied stets die Hälfte der Teilnehmer aus, es wurde aufs Neue gelost. In London 1851 ging es in der 1. Runde um 2 gewonnene, in den folgenden Runden um 4 gewonnene Partien. Es beteiligten sich 16 Spieler, unter ihnen so berühmte Schachmeister wie Löwenthal, Staunton, Anderssen, Kieseritzky, Horwitz, Szén und Bird. Im 4. Gang, dem Finale, gewann Anderssen gegen Wyvill mit 4:2 gewonnenen Partien bei einem Remis und trug den Sieg davon; Williams wurde Dritter, Staunton Vierter.
Über die äußeren Umstände bei den heutigen Turnieren wird oft geklagt; in der "Deutschen Schachzeitung" 1851 äußert sich Anderssen hierüber folgendermaßen: "Der Komfort war nicht sonderlich; Tische und Stühle waren klein und niedrig; die grossen Bretter ragten auf beiden Seiten über die Tischkanten hinaus; neben den Spielern wurde alle Räumlichkeit von einem Kopisten in Anspruch genommen; kurz, man hatte kein freies Plätzchen, um das sorgenvolle Haupt während des harten Kampfes zu unterstützen. Für den englischen Schachspieler ist allerdings eine bequemere Einrichtung überflüssig. Kerzengerade sitzt er auf seinem Stuhle, steckt die Daumen in die beiden Westentaschen und sieht, bevor er zieht, eine halbe Stunde regungslos auf's Brett. Hundert Seufzer hat sein Gegner ausgestossen, wenn er endlich seinen Zug rasch und entschieden ausführt."
Beigebunden ist das von Dr. Carl Meier 1844 herausgegebene Matchbuch über den in Paris 1843 gespielten Schachkampf zwischen dem Engländer Staunton und dem Franzosen St. Amant, von Staunton in seinem Buch "The Chess-Player's Companion" bezeichnet als "the great chess-match between England and France". Staunton gewann 11:6 bei 4 Remispartien.
| Gewicht | 370 g |
|---|---|
| Hersteller | Olms |
| Medium | Buch |
| Erscheinungsjahr | 1983 |
| Autor | Georg Olms |
| Reihe | Tschaturanga |
| Sprache | Deutsch |
| Seiten | 232 |
| Einband | Kunstlederband |
| Name | Edition Olms |
|---|---|
| Adresse | Rosengartenstraße 13B Bubikon/Zürich 8608 Schweiz |
| Internet | www.edition-olms.com |
| info@edition-olms.com |
Verantwortlicher Importeur:
| Name | Schachversand Niggemann |
|---|---|
| Adresse | Schadowstraße 5 48163 Münster Deutschland |
| info@schachversand.de | |
| Internet | www.schachversand.de |
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