Artikelnummer
LXSOLDVSGC
Autor
David vs Goliath Chess
How to beat a stronger player
236 Seiten, kartoniert, Batsford Chess, 1. Auflage 2016
·A fully comprehensive guide covering the aim of every chess player: how to beat a superior opponent.
·Packed with tips and tricks, strategies and illustrative examples trom 50 of the best chess upsets in history, annotated in accessible and instructive language.
·Popular chess author and International Grandmaster Andrew Soltis brings you the crucial techniques every chess player needs to know - perfect for players of all levels.
Chess history is littered with chess struggles where the weaker player has prevailed. Chess masters, even international Grandmasters, can be defeated by young and improving players who use the right techniques and proper attitude. In David vs Goliath Chess, renowned chess writer Andrew Soltis takes you through 50 annotated games that show how weaker players have scored stunning upsets by overcoming a superior opponent's greater knowledge and experience. He gives tips on everything from the best psychological mindset to take on a strong player to studying your opponents past games, identifying weaknesses and identifying chess strategies he or she won't expect.
This is a great chess improver book that will benefit any regular chess player, including club players, giving the reader confidence to take on anyone at chess. International Grandmaster Andrew Soltis is the chess columnist for the New York Post. He is author of many books, including What it Takes to Become a Grandmaster, Your Kingdom for My Horse and Studying Chess Made Easy.
| EAN | 9781849943574 |
|---|---|
| Gewicht | 330 g |
| Hersteller | Batsford Chess |
| Breite | 15,5 cm |
| Höhe | 23,5 cm |
| Medium | Buch |
| Erscheinungsjahr | 2016 |
| Autor | Andrew Soltis |
| Sprache | Englisch |
| Auflage | 1 |
| ISBN-13 | 9781849943574 |
| Seiten | 236 |
| Einband | kartoniert |
| Diagramme | 220 |
| Name | Batsford (Anova) |
|---|---|
| Adresse | 151 Freston Road London W10 6TH Großbritannien |
| Internet | www.anovabooks.com |
| rbatley@anovabooks.com |
Verantwortlicher Importeur:
| Name | Schachversand Niggemann |
|---|---|
| Adresse | Schadowstraße 5 48163 Münster Deutschland |
| info@schachversand.de | |
| Internet | www.schachversand.de |
004 Chapter One: It's Good To Be A David
020 Chapter Two: When Titans Fall
083 Chapter Three: All Hail the Unknowns
144 Chapter Four: One, But A Lion
175 Chapter Five: First Round Fearless
205 Chapter Six: Show Time
232 Index of Players
234 Index of Openings
020 Chapter Two: When Titans Fall
083 Chapter Three: All Hail the Unknowns
144 Chapter Four: One, But A Lion
175 Chapter Five: First Round Fearless
205 Chapter Six: Show Time
232 Index of Players
234 Index of Openings
WENN KLEIN GEGEN GROSS GROSS RAUSKOMMT
Andrew Soltis‘ Buch David vs. Goliath Chess von 2016 zeigt in sechs Kapiteln 50 Goliath-Niederlagen und beschäftigt sich mit unterschiedlichen Facetten dieses Themas. Hilfreich sind die vielen Tipps des Autors, wie einem Außenseiter die Angst vor der Übermacht des Gegners genommen werden kann und man einen objektiven Blick auf das Geschehen behält.
So weist Soltis schon am Anfang daraufhin, dass ein Spieler, der 200 Elo-Punkte mehr aufweist als sein Gegner, lediglich eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 75% hat. Das heißt, in vier Partien kann der Außenseiter mit einem Punkt rechnen. Selbst bei einem Unterschied von 400 Elo-Punkten macht der Außenseiter statistisch noch einen Punkt aus zehn Partien. Und das sind doch gar keine schlechten Aussichten für den David.
Dazu kommt, dass der stärkere Spieler unbedingt Remis verhindern will. Er nimmt deshalb auch schlechtere Stellungen in Kauf, um weiter auf Gewinn spielen zu können. Nicht selten überzieht er dabei die Stellung, auch weil er von Grund auf überoptimistisch ist. Ferner will der Bessere schnell und einfach gewinnen, was seine Objektivität trübt.
Die häufigsten Fehler des Davids bestehen laut Soltis in passiver Spielweise. Chaos und taktische Verwicklungen sind der Freund des Außenseiters, weil auch Großmeister nicht unfehlbar sind. Die Chancen, in einer komplizierten Stellung erfolgreich zu sein, sind für den schlechteren Spieler deutlich höher als in einer positionellen Stellung.
Eine originelle Empfehlung von Soltis ist, der Underdog solle die Eröffnung spielen, in der der Gegner Spezialist ist, weil der sicher nicht seine Geheimnisse in einer Partie gegen einen Außenseiter enthüllen will.
Soltis meint, dass die ersten Runden eines Turniers ein Minenfeld für Goliaths sind, weil die Underdogs zu Turnierbeginn noch furchtlos sind. Und die Selbstgefälligkeit der Favoriten ist das feste Fundament für Enttäuschungen.
Allerdings handelt es sich bei diesem Buch, das sich auch mit Simultanpartien beschäftigt, vor allem um eine Sammlung von spektakulären Niederlagen gegen schwächere Spieler. Es fehlt ein systematischer Zusammenhang, der die Partien verbindet. Nur gelegentlich werden Schlüsse aus den Partien gezogen. Daher hat die Zusammenstellung eine gewisse Beliebigkeit.
Etwas verwunderlich ist, dass einige Varianten, die Soltis angibt, nicht konform mit den Angaben der jetzigen Stockfish-Version sind. Die Abweichungen im Vergleich zu Engines von 2016 können eigentlich nicht so groß sein. Es liegt nahe, dass Soltis alte Varianten verwendete, die er nicht mehr sorgfältig überprüft hat.
Harry Schaack
KARL 4/2025
Andrew Soltis‘ Buch David vs. Goliath Chess von 2016 zeigt in sechs Kapiteln 50 Goliath-Niederlagen und beschäftigt sich mit unterschiedlichen Facetten dieses Themas. Hilfreich sind die vielen Tipps des Autors, wie einem Außenseiter die Angst vor der Übermacht des Gegners genommen werden kann und man einen objektiven Blick auf das Geschehen behält.
So weist Soltis schon am Anfang daraufhin, dass ein Spieler, der 200 Elo-Punkte mehr aufweist als sein Gegner, lediglich eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 75% hat. Das heißt, in vier Partien kann der Außenseiter mit einem Punkt rechnen. Selbst bei einem Unterschied von 400 Elo-Punkten macht der Außenseiter statistisch noch einen Punkt aus zehn Partien. Und das sind doch gar keine schlechten Aussichten für den David.
Dazu kommt, dass der stärkere Spieler unbedingt Remis verhindern will. Er nimmt deshalb auch schlechtere Stellungen in Kauf, um weiter auf Gewinn spielen zu können. Nicht selten überzieht er dabei die Stellung, auch weil er von Grund auf überoptimistisch ist. Ferner will der Bessere schnell und einfach gewinnen, was seine Objektivität trübt.
Die häufigsten Fehler des Davids bestehen laut Soltis in passiver Spielweise. Chaos und taktische Verwicklungen sind der Freund des Außenseiters, weil auch Großmeister nicht unfehlbar sind. Die Chancen, in einer komplizierten Stellung erfolgreich zu sein, sind für den schlechteren Spieler deutlich höher als in einer positionellen Stellung.
Eine originelle Empfehlung von Soltis ist, der Underdog solle die Eröffnung spielen, in der der Gegner Spezialist ist, weil der sicher nicht seine Geheimnisse in einer Partie gegen einen Außenseiter enthüllen will.
Soltis meint, dass die ersten Runden eines Turniers ein Minenfeld für Goliaths sind, weil die Underdogs zu Turnierbeginn noch furchtlos sind. Und die Selbstgefälligkeit der Favoriten ist das feste Fundament für Enttäuschungen.
Allerdings handelt es sich bei diesem Buch, das sich auch mit Simultanpartien beschäftigt, vor allem um eine Sammlung von spektakulären Niederlagen gegen schwächere Spieler. Es fehlt ein systematischer Zusammenhang, der die Partien verbindet. Nur gelegentlich werden Schlüsse aus den Partien gezogen. Daher hat die Zusammenstellung eine gewisse Beliebigkeit.
Etwas verwunderlich ist, dass einige Varianten, die Soltis angibt, nicht konform mit den Angaben der jetzigen Stockfish-Version sind. Die Abweichungen im Vergleich zu Engines von 2016 können eigentlich nicht so groß sein. Es liegt nahe, dass Soltis alte Varianten verwendete, die er nicht mehr sorgfältig überprüft hat.
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