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Artikelnummer
ALXDWOGGS

Geheimnisse gezielten Schachtrainings

Antiquariat, Edition Olms 1993
Eigenschaften

288 Seiten, kartoniert, Olms, 4. Auflage 2005

Aus der Reihe »PraxisSchach«

17,50 €
Inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Antiquariat, gebraucht, second hand; Erhaltungszustand: gut

Der internationale Meister Mark Dworetski ist der absolute Spitzentrainer Rußlands. Aus seiner Schule stammen die WM-Kandidaten Sergei Dolmatow und Arthur Jussupow.
In diesem Buch entfaltet Dworetski seine Methode, mit der er talentierte Spieler auf Großmeisterklasse bringt. Der erstaunliche Erfolg beweist eindrucksvoll die Qualität der nun immer öfter kopierten Trainingsmethodik.
Das auch für den Gruppenunterricht geeignete Buch zeigt dem Vorwärtsstrebenden, wie er seine Fortschritte mit Hilfe von Übungen überprüfen kann. Vor allem aber dreht es sich hier um die Kunst der Analyse, die Fähigkeit, das sich entwickelnde Geschehen richtig vorherzusehen.
Experten wie Garri Kasparow oder der Engländer John Nunn sind voll des Lobes über die Methoden Dworetskis, der auszusprechen versteht, was sonst nur erahnt wird.
Dworetskis erstes Buch "Geheimnisse gezielten Schachtrainings" erhielt von der British Chess Federation die Auszeichnung "Book of the Year".

Garry Kasparow schrieb im Vorwort: »Ich bin der festen Überzeugung, dal! jeder Schachspieler, gleich welcher Spielklasse, in Dworetskis Buch eine Unmenge an interessantem und für ihn persönlich höchst wertvollem Material finden kann, wenn er es sich zur intensiven Bearbeitung vornimmt."
Weitere Informationen
Gewicht 650 g
Hersteller Olms
Breite 17 cm
Höhe 23,5 cm
Medium Buch
Erscheinungsjahr 2005
Autor Mark Dworetski
Reihe PraxisSchach
Sprache Deutsch
Auflage 4
Seiten 288
Einband kartoniert
Diagramme 292
Hersteller Informationen
Name Edition Olms
Adresse Rosengartenstraße 13B
Bubikon/Zürich 8608
Schweiz
Internet www.edition-olms.com
E-Mail info@edition-olms.com

Verantwortlicher Importeur:

Verantwortlicher Importeur
Name Schachversand Niggemann
Adresse Schadowstraße 5
48163 Münster
Deutschland
E-Mail info@schachversand.de
Internet www.schachversand.de
007 Vorwort des Autors
010 Vorwort des Weltmeisters Garri Kasparow
012 Vorwort zur deutschen Ausgabe

013 Teil I - Die Analyse von Hängepartien
014 Eine Fortsetzung, die über den Wettkampf entschied
017 Behindern Sie sich nicht gegenseitig!
022 Fallen, in der Analyse gefunden
026 Ein Preis für das beste Endspiel
030 Eine Studie, die durch einen Fehler entstand
034 Ich wählte nicht den stärksten Plan
039 Von der Schwierigkeit, eine gewonnene Stellung zu gewinnen
046 Eine Analyse, die nicht zu Ende geführt wurde
049 Geben Sie mir bitte ein Abbruchkuvert!
055 Auch Großmeister machen Fehler
059 Leichtsinn wird bestraft!
067 Kann man es mit der Ernsthaftigkeit einer Analyse auch übertreiben?
071 Der Nutzen von abstraktem Theoriewissen
076 Eine schwierige Analyse
082 Übungen für die Analyse

087 Teil II - Endspiel
088 Der König vollbringt Rekorde
094 Ein Partiekommentar ohne Varianten
097 Verminte Felder
100 Meine erste Analyse
107 Der Übergang ins Bauernendspiel
113 Festung
124 Erfolg hartnäckigen Widerstandes
131 Das Prinzip der zwei Schwächen
135 Endspiel-Zwillinge
139 Die Verteidigung mit dem Turm in Front
143 Die Bauern f und h
147 Turm gegen Bauern
153 Ein großer Meister des Endspiels
157 Die stärkste Figur ist der Turm
162 Gleichfarbige Läufer
165 Ungleichfarbige Läufer
172 Was hinter den Kulissen verborgen blieb
177 Eine erstaunliche Übereinstimmung
183 Höchste Kunst tür Endspiel
188 Übungen für die Analyse

191 Teil III - Studien
193 Beginnen wir mit dem Training
197 Eine weitreichende Berechnung
201 Studien von Großmeistern
203 Studienhafte Ideen in der Turnierpraxis
206 Spielpraktische Übungen
210 Gegenseitiges Weiterspielen
216 Glanz und Armut von Studien
219 Übungen zur Analyse
223 Lösung der Übungsaufgaben
255 Register
Rezension der Vorauflage!
Hängepartien und Endspiele
Das 1994 erschienene Buch des bekannten Trainers wurde schon 1996 neu aufgelegt. Der Titel ist etwas irreführend, aber ein treffender Name wie "Analysieren von Hängepartien und Endspielen" gefiel dem Verlag wohl nicht - im Grunde verständlich, da in den letzten Jahren die Hängepartien mehr und mehr abgeschafft werden.
Im ersten Teil geht es um Hängepartien, welche Mark Dworezki während seiner eigenen Karriere oder in der Funktion als Trainer und Sekundant untersucht hat. Dworezki betont in seinen Büchern gern, daß man bei der Analyse bemüht sein muß, bis zum Kern der Stellung vorzudringen. Diese Sorgfalt ist im vorliegenden Fall eigentlich selbstverständlich, da von ihr wichtige Punkte abhängen, die Dworezki selbst oder seine Schützlinge ergattern möchten.
Andere fleißige Spieler verstehen es auch, den Kern einer Hängestellung herauszuschälen. Leider erlischt ihr Fleiß oft dann, wenn sie selbst begreifen, worauf es ankommt. Dworezkis Ehrgeiz geht weiter: Er ist ehrlich bemüht, auch seinen Schülern und Lesern verständlich zu machen, auf welchen verschlungenen Pfaden die Spieler und Sekundanten das Wesen einer Stellung enträtselt haben.
Die gezeigten Analysen sind mehr als ein bloßes Komprimat des Herausgefundenen. Es gibt zum Beispiel solche Sätze zu lesen: "Die Analyse war schwierig, sehr zeitraubend und kräftezehrend. Als wir mit der Prüfung dieser Varianten am Ende waren, blieben nur noch knapp zwei bis drei Stunden bis zur Wiederaufnahme. Im Prinzip ist es eine gute Idee, wenn man vor der Neuaufnahme der Partie noch etwas ruhen kann. ... In diesem speziellen Fall aber hatten wir ... Grund, einige weitere Minuten an der Stellung zu arbeiten. ..."
Kein Buch ist ohne Ungenauigkeiten. Tartakowers Aphorismus "Die Fehler sind dazu da, um gemacht zu werden" wird zu "Die Fehler sind immer da und warten, daß sie gemacht werden." Auf Seite 141 warnt Dworezki davor, die "Regel der fünf" (ein Remiskriterium in bestimmten Endspielen mit T + B gegen T) habe Ausnahmen, etwa "bei einer Stellung des weißen Bauern auf b4 und eines schwarzen Königs auf e6 (oder e5)". Doch der Springerbauer wird laut Chéron nicht von der "Regel der fünf", sondern von der "Regel der sechs" regiert.
Im Vorwort gibt Garri Kasparow sich - wenig überraschend - als Anhänger ganz konkreten Analysierens zu erkennen. Die Zeit Anfang der achtziger Jahre sei dagegen noch geprägt gewesen von Anhängern eines "sterilen Pragmatismus" - soll wohl heißen: Faulpelze.

Daß Dworezkis Buch nichts für Faulpelze ist, merkt der Leser auch im zweiten Teil über Endspiele (es geht um das Vertiefen bestimmter theoretischer Kenntnisse) und im dritten Abschnitt über Studien.

Stefan Bücker
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Rechtzeitig vor Weihnachten hat man bei Edition Olms einige Neuauflagen herausgebracht. Es handelt sich durchweg um gute und erfolgreiche Bücher, die bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad unter den Schachfreunden haben dürften.

Geheimnisse gezielten Schachtrainings

Das dritte neue Buch ist ebenfalls ein alter Bekannter, denn es handelt sich hier um die dritte und überarbeitete Auflage von Mark Dworetskis hochgelobtem "Geheimnisse gezielten Schachtrainings".
In diesem sehr anspruchsvollen Werk beschäftigt sich Dworetski im ersten Teil mit der Analyse von Abbruchstellungen. Dies mag heutzutage veraltet erscheinen, jedoch geht es in erster Linie um das Trainieren des Analysierens an sich, was nach wie vor eine unerlässliche Voraussetzung für jeden ambitionierten Spieler ist. Der zweite und größte Teil behandelt dann zahlreiche Themen des Endspiels, während es im dritten Teil um Studien geht. Erläutert werden die Schwerpunkte Analyse und Endspiel anhand sehr vieler und sehr gut kommentierter Beispiele, in die noch zahlreiche Übungsaufgaben eingearbeitet sind.
Kurzum: Ein ebenso schönes wie ambitioniertes Werk, das beim Leser aber eine ordentliche Spielstärke voraussetzt.
Wie bei den Büchern von Edition Olms üblich lassen auch die neuen Werke in punkto Druckqualität und Gestaltung keine Wünsche offen, und auch die Preise gehen angesichts der Menge und der Qualität des gebotenen Materials in Ordnung.

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