Call +49 2867 8088 + 8089

We are pleased to assist you!

We're open for you

Open from Monday to Saturday

Free Shipping

From within Germany from 50 €

shopping cart
cart
Your cart is empty

You have no items in your shopping cart.

Subtotal
€0.00

Welcome to our newly designed online shop! Do you have any questions, comments or suggestions? Please feel free to send us an email to info@schachversand.de.

The former web interface is still available.

Art.-No.: LXMOIHTBLIC

How to Be Lucky in Chess

160 pages, paperback, Gambit.

€16.95
Incl. 7% Tax, excl. Shipping Cost

Some players seem to have an inexhaustible supply of chessboard luck. Like all players, they may get into trouble every now and then, but they somehow find a way to escape. Among world champions, Lasker and Tal and Kasparov especially excelled at peering into the abyss but making sure it was their opponents who fell. This book aims to help ordinary players, who may have little time for studying chess, to make the most of their abilities. Unlike most previous literature on chess psychology, this is no heavyweight theoretical treatise, but rather a practical guide in how to lure opponents into error - and thus create what is often called 'luck'.

Details
Language English
Author LeMoir, David
Publisher Gambit
Medium Book
Weight 360 g
Width 17.3 cm
Height 22.5 cm
Pages 160
ISBN-10 190198348X
ISBN-13 9781901983487
Binding paperback
Contents

004 Symbols

004 Acknowledgements

005 Introduction: Luck in Chess

010 Part 1: Getting Out of Jail

019 1 Typical Faults of the Superior Side

049 2 Reasons to be Cheerful - Summary

051 3 Fighting Out of Trouble

073 Part 2: Aspects of Luck

090 4 Infamy!

114 Part 3: The Successful Speculative Sacrifice

117 5 Why Play Speculative Sacrifices?

118 6 Why Do Defenders Fail? Can´t Analyse, Won`t Analyse

147 7 Motives for Playing Speculative Sacrifices

157 8 Ways and Means

166 9 When is a Speculative Sacrifice Not a Speculative Sacrifice?

169 Conclusion: How Not to Be Unlucky in Chess

175 Index of Players

176 Index of Openings

Neben sehr überzeugenden Veröffentlichungen mit Eröffnungstheorie erscheinen bei Gambit Publications auch immer mal wieder sehr interessante Bücher zu etwas allgemeineren Themen, als Beispiele seien hier John Watsons "Modern Chess Strategy", "The Road to Chess Improvement" von Alex Yermolinsky oder "The Seven Deadly Chess Sins" von Jonathan Rowson genannt.

Auch das neue "How to be Lucky in Chess" ist sehr bemerkenswert, weshalb wir es aus der Reihe neuer Gambit-Bücher ausgewählt haben, eine Besprechung von "The Main Line French: 3.Nc3" von Steffen Pedersen und "Chess Training for Budding Champions" von Jesper Hall werden wir bei Gelegenheit nachholen.

Damit nun zu David LeMoirs neuem Buch und dem Thema Glück im Schach. Ist der Faktor Glück beim Schach überhaupt relevant?

Schließlich gibt es hier keine Hilfsmittel wie Würfel oder Karten, die durch ihre Unberechenbarkeit jede noch so schöne Strategie über den Haufen werfen können.

Jeder der mal wieder beim Risiko spielen mit einer übermächtigen Armee an einer Handvoll Verteidiger scheitert weiß, was ich meine. Doch schnell entdeckt man auch beim Schach das Tandem Glück / Pech: Glück, dass der Gegner den richtigen Zug nicht gesehen hat, dass man die gewünschte Farbe zugelost bekommt, dass sich der andere auf meine Lieblingseröffnung einlässt usw.

In "How to be Lucky in Chess" beschäftigt sich David LeMoir nun mit der Frage, wie man gemäß dem Motto "Jeder' ist seines Glückes Schmied" das Glück ein wenig erzwingen kann. Oder, wie es der Untertitel ausdrückt, wie man den Gegner ermutigt, sich selbst zu schlagen.

Das Buch beginnt mit einer Einführung über Glück im Schach, in der wir einen ersten Überblick über die weiteren Themen erhalten.

Dann folgt der erste große Teil des Buches mit der Überschrift "Getting out of Jail": das erste Kapitel bespricht ausführlich typische Fehler der überlegenen Seite, dabei wird auch gezeigt, wie man selbst in schwierigen Stellungen immer noch Gründe für Optimismus finden kann, während danach verschiedene Verteidigungsmethoden besprochen werden, wann man z.B. "alles oder nichts" spielen sollte oder wann eine passive Verteidigung und das Stellen von Fallen aussichtsreicher ist.

Der zweite Teil des Buches ist etwas kleiner und beschäftigt sich dann mit den verschiedenen Aspekten des Glücks, beispielsweise geht es hier um ein vernünftiges Verhalten in Zeitnot oder ein gutes Timing für ein Remisangebot.

Danach folgt ein Rückblick auf wichtige Schachereignisse im 20. Jahrhundert, in denen "Glück" eine wichtige Rolle spielte, der Bogen reicht von Lasker über Tal und Fischer bis hin zu Kasparov.

Der letzte und wieder sehr große Teil behandelt spekulative Opfer: Warum scheitert oftmals die Verteidigung? Welche Gründe gibt es für solche Opfer? Wann und wie soll man zu diesem zweischneidigen Werkzeug greifen?

Zum Abschluß gibt es noch eine Zusammenfassung und ein Spieler- und Eröffnungsverzeichnis. Insgesamt hat der Autor über 100 gut kommentierte und sehr anschauliche Beispiele in sein Buch aufgenommen.

Zu erwähnen sind noch der Stil des Autors, der sein lehrreiches Material sehr unterhaltsam präsentiert, sowie die schönen Zeichnungen und das mit 22,5x17,5 cm für Gambit sehr große Format des Buches. Auch die Aufmachung und der Druck sind gelungen.

Fazit: Das Buch zeigt auf sehr praktische und anschauliche Weise, wie man gerade in schwierigen Stellungen dem Gegner das Leben so schwer wie möglich machen kann. Dabei wird neben der rein schachlichen auch gebührend auf die psychologischen Aspekte eingegangen wird.

Mit den vielen Beispielen, den gut verständlichen Erklärungen des Autors sowie der unterhaltsamen Aufbereitung des recht umfangreichen Materials ist das Buch sehr lesenwert und jedem zu empfehlen, der seine Möglichkeiten besser ausnutzen und seine praktische Spielstärke erhöhen möchte.

Schachmarkt, 01/2002 Kann man sein Glück in der Schachpartie zwingen? Kann man durch unerwartete Wendungen aus schlechteren Stellungen mit heiler Haut davonkommen, mit spekulativen Opfern gegnerische Fehler heraufbeschwören? Selbstverständlich kann man das - behauptet der erfolgreiche englische Marketing-Berater und zweimalige Schach-Champion von West-England, David LeMoir, als Spieler und Autor auf 64 Feldern gleichermaßen erfahren. Mit seinem Buch verfolgt er das Ziel, Ursachen und Hintergründe des schachlichen "Dusels" aufzuspüren, und dem Leser Wege zu weisen, wie er seinen persönlichen Glücks-Faktor im Turnier-Schach steigern kann. Er tut dies anhand von 105 sorgfältig ausgewählten und hinreichend analysierten Beispielen aus der Praxis, wobei er an 50 Partien selbst beteiligt war. Im ersten Teil des Buches (S. 10-72) befasst sich der Autor mit dem "Ausbruch aus dem Gefängnis", d. h. wie es möglich werden kann, nachteilige Stellungen zu neutralisieren oder sogar noch "umzubiegen". Als Haupt-Fehler des überlegen stehenden Spielers hat er ausgemacht: die sich einschleichende Denkfaulheit ("diese Partie gewinnt sich doch von allein"), Ignorieren gegnerischer Pläne, plötzlich aufkommende Nervosität und Konfusion im Angesicht des greifbar nahen Sieges, zu sehr auf Sicherheit spielen, der Wunsch nach einem glanzvollen Abschluss, und schließlich fehlerbehaftete Endspieltechnik.

Der im Nachteil befindliche Akteur kann sich aus seiner misslichen Lage befreien durch Herbeiführen von ungleichem Material (Komplikationen schaffen), durch Bauernopfer, durch Anwendung verzweifelter Maßnahmen in verzweifelten Situationen, aber auch durch geduldige passive Verteidigung, und natürlich durch Fallenstellen.

Im zweiten Hauptabschnitt geht der Verfasser den hauptsächlichen Aspekten des "Glücks" nach (S. 73-113): Ausnützen von Zeitnot, psychologisch geschicktes Remis-Anbieten, erfolgreiche Kalkulationen und glückhafte Fehl(!)-Berechnungen. Ein Sonder-Kapitel befasst sich mit den größten Glücksrittern des 20. Jahrhunderts am Schachbrett; nach Auffassung von LeMoir sind dies Lasker, Tal, Fischer(!) und Kasparow. Aber auch bei minderen Geistern hat die Schachblindheit kräftig zugeschlagen:

(Diagramm)

Ebralidze - Ragosin, UdSSR-Meisterschaft Tiflis 1937

Schwarz am Zuge (S.90 f) Hier ergab sich folgender erstaunliche Spielverlauf:

40. ...Tc7?? 41. Td5?? Lf6 42. Sb5 Tc2+ 43. Kg3 a6 44. Td7+? Ke8 45. Tc7?? Le5+ 0:1.

Im dritten Hauptteil geht es um erfolgreiche spekulative Opfer, das sind solche, die sowohl den Angreifer als auch den Verteidiger im Unklaren über den möglichen Ausgang lassen, jedoch den Aggressor im psychologischen Vorteil sehen.

Die Ursachen für Fehler des Verteidigers sieht LeMoir im akuten Schockzustand und der damit verbundenen momentanen Unfähigkeit zur nüchternen Analyse, im "Gespenstersehen" bei längerdauernder Verwirrung, in Denkfaulheit und in unzureichendem Verteidigungsgeschick. Die Motive des Opferers sind Abenteuerlust, die Chance zum Ergreifen der Initiative, konsequente Spielführung ("wer A sagt, muss auch B sagen"), Remisfeindlichkeit = Kompromisslosigkeit und natürlich gelegentlich auch der Wunsch, eine Glanzpartie zu produzieren. Der Ablauf der Geschehnisse folgt einer Dreiteilung: Absichten hinter dem Opfer (Mattangriff, Initiative, positionelle Kompensation, Materialgewinn auf lange Sicht) - materielle Investitionen - weiterer Verlauf. Am Ende des Kapitels präsentiert der Autor seine schönste Opferpartie (S. 166 ff mit ausführlichen Anmerkungen):

(Diagramm)

LeMoir - R. Martin, Bristol-Liga 1967

Weiß am Zuge

8. Lf3! L:c3 9. b:c3 D:c3 10. e5!? D :a1 11. e:f6 g:f6 12. Sf5!! De5 13. Sd6+ Kf8 14. S:c8 d5 15. Lh6+ Ke8 16. Sb6 Ta7 17. S:d5 Sd7 18. Te1 Db8 19. Lg7 Tg8 20. S:f6+ S:f6 21. L:f6 b5 22. L.h5! D c8 23. T:e6+! Kf8 24.Td6?! 1:0 (einfacher war 24. Dd6+ und Matt im nächsten Zuge).

Einige allgemeine Ratschläge an den lern- und glücksbeflissenen Leser beschließen den flüssig geschriebenen, kurzweiligen, sowohl vom schachlichen Inhalt als auch vom psychologischen Gehalt des Dargebotenen her hochinformativen und hochinteressanten Band: körpertliche Fitness (vermeidet Fehler durch vorzeitig einsetzende Müdigkeit), ein materieller Vorteil per se garantiert noch nicht den Gewinn, beachte typische Remis-Mechanismen (z.B. ungleiche Läufer im Endspiel), keine Konfusion zulassen, kampfbereit bleiben, Zeitnot vermeiden u. a. m.

Der Vater des Verfassers, Ken LeMoir, hat zur Auflockerung der Textpassagen einige nette Cartoons beigesteuert, die den imaginären Hybrid-Spieler Laskarow (eine Mischung aus Lasker und Kasparow, den beiden größten Glücksrittern im weltweiten Reiche Caissas) zeigen, wie er einen grundsoliden, harmlosen Gegner mit allen Tricks bekämpft. Der höchst unterhaltsam gestaltete Band kann mit gewöhnlichen Schul-Englisch-Kenntnissen problemlos genossen werden.

Dr. W. Schweizer, Rochade EUROPA, 12/01

Don't be fooled! Luck has nothing to do with this game of chess. Of course, the writer doesn't appear to be serious when he writes this book, but he is serious when he says that there are things that you can do during a game to ensure that you play to your ability. The book is intended for ordinary players who haven't studied chess a great deal and it gives guidelines for a number of different aspects of your play to minimise your bad luck and maximise your opponents bad luck.

After a short introduction the book is broken up into three major parts followed by a Conclusion. The parts are: Getting Out of Jail; Aspects of Luck, and The Successful Speculative Sacrifice.

This is a book on chess psychology, but it is by no means a dry theoretical book. LeMoir uses many of his own games and many games played by the elite to explain the points he is making. The anecdotes are interesting and the chess positions given are analysed from the perspective of "encouraging your opponents to self-destruct". The production quality is very good and the illustrations lighten the book throughout. An interesting read.

Recommended

Thanks to Australian Chess Forum, Mr. Paul Dunn

How to Be Lucky in Chess

EUR

16.95