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Article Number
LOANDTEAATTS

The English Attack against the Taimanov Sicilican

176 pages, paperback, New in Chess, 1. edition 2015

€21.95
Incl. 7% Tax, excl. Shipping Cost

The Taimanov Sicilian is a chess opening widely played at club level and a favourite of elite players like Garry Kasparov, Vishy Anand and young star Anish Giri.

Against this variation, the ever popular English Attack has long been considered harmless, until in recent years some remarkable improvements were found for White. By castling queenside White creates exciting positions in which he has a dangerous initiative.

Armenian grandmaster Zaven Andriasyan has thoroughly and systematically investigated this unexplored chess opening territory. He unveils the structures behind the various lines and explains the plans and counterplans.

Andriasyan also presents a wealth of highly interesting new ideas and novelties, and provides the reader with 50 exercises.

Amateur chess players will find the English Attack to be an easy-to-grasp and dangerous weapon. Players at (grand-)master level will be delighted by the amount of valuable new information they will find.

More Information
Weight 330 g
Manufacturer New in Chess
Width 16,9 cm
Height 23,5 cm
Medium Book
Year of Publication 2015
Author Zaven Andriasyan
Language English
Edition 1
ISBN-13 978-9056915551
Pages 176
Binding paperback

006 Explanation of Symbols

007 Preface

011 Part I

012 Chapter 1 Early Divergences

035 Part II

036 Chapter 2 A Knight on the Edge - 9...Na5

046 Chapter 3 Preparing ...d7-d5 - 9...Ne7

060 Chapter 4 Two Sidelines - 10 ... d5 and 10 ... 0-0

069 Chapter 5 Two Less Common Moves - 11.Bd4, 11.Qf2

082 Chapter 6 The Two Main Moves - 11.Kb1, 11.Qe1

099 Part III

100 Chapter 7 Two Pawn Moves - 9 ... h5 and 9 ... b5

110 Chapter 8 The Knight Retreat - 11...Ne8

123 Chapter 9 Another Knight on the Edge - 11...Nh5

144 Chapter 10 Exercises / Solutions

166 Afterword

167 Index of Variations

171 Index of Players

174 Bibliography

175 Biography

Zaven Andriasyan ist ein armenischer Großmeister mit derzeit 2600 Elo. In seinem neuen Buch für New in Chess beschäftigt er sich mit dem Englischen Angriff gegen die Taimanovvariante des Sizilianers. Nach den anfänglichen Zügen 1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sc6 5.Sc3 Dc7 lässt man dabei das Schema Le3, Dd2, 0-0-0 und f3 nebst g4 oder f4 und e5 folgen. Die Stellungen sind recht scharf, aber auch attraktiv. Zudem kann man den Englischen Angriff auch gegen den Najdorfsizilianer und, wenn auch unter anderem Namen, die Drachenvarianten spielen.

In seiner Einleitung erwähnt der Autor, dass das System recht einfach zu spielen ist und die Länge des Buches von 175 Seiten gibt ihm für sizilianische Verhältnisse durchaus recht. Dabei handelt es sich auch nicht um ein Repertoirebuch mit strengen Empfehlungen, sondern eher um eine Übersicht, in der vor allem in der Hauptvariante verschiedene weiße Ideen mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt werden.

Der Ansicht des Autoren, dass diese Übersicht für alle Spielstärkegruppen gut geeignet ist, kann ich allerdings nicht beipflichten. Es werden sehr viele Varianten und über diese die zahlreichen Ideen gezeigt. In vielen Varianten muss man sich am Ende mit einem kurzen Kommentar und eher symbolischem Vorteil begnügen. Eine Übersicht mit typischen Ideen und Strategien muss sich der Leser ebenfalls selbst aus den vielen Varianten extrahieren, weshalb unerfahrenere Spieler hier sicherlich nicht ganz so gut unterhalten werden. Ab einer DWZ von 2000 oder mehr kann man schon eher abschätzen, dass dieses Buch durchaus einige gelungene Ansätze besitzt. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass der Autor weniger Stoff genommen und ihn besser aufbereitet hätte. So bespricht er nach den oben genannten einleitenden Zügen nach 6.Le3 a6 7.Dd2 Sf6 8.f3 Lb4 9.0-0-0 Se5 10.Sb3 b5 die 4 Züge Ld4, Df2, Kb1 und De1. Letzterer soll am besten sein und seine Varianten dazu sehen auch gut aus, aber wenn er die Alternativen schon bespricht, sollte er dies auch vernünftig tun. So hatte ich vor einiger Zeit die interessante Partie zwischen Vladimir Akopian und Anish Giri beim Qatar Open 2014 gesehen. Schwarz hatte diese in einer neuen Variante nach 11.Kb1 Le7 für sich entscheiden können und die Engines waren von der schwarzen Seite sehr angetan. Andriasyan gibt in seinem Buch genau diese Partie an, zeigt keine Verbesserungen für Weiß und gibt nur den abschließenden Kommentar, es gäbe horrende Komplikationen. Trotzdem schreibt er, der Zug Le7 sei nicht gut, was mir recht unausgegoren erscheint.

Insgesamt bietet das Buch einige gute Ideen und Neuerungen, beinhaltet aber auch einige Passagen, die man hätte weglassen oder besser aufbereiten können. Nach den 3 Hauptkapiteln folgt ein Quiz mit einer Auswahl aus Stellungen der Theoriekapitel, dessen Lösungen keine einzige verbale Erklärung bietet, die das Verständnis des Lesers vielleicht durchaus hätte vergrößern können.

Dirk Schuh, IM

Mai 2015

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