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Art.-No.: LOKHATMS

The Modern Scotch

528 pages, paperback, Chess Stars, 1. edition 2019.

€22.50
Incl. 7% Tax, excl. Shipping Cost

The Scotch Game is the most “open” of all the Open Games. In fact this is the only really Open Game, in its essence, which matches the traditional terminology.

The move 3.d2-d4 breaks immediately the symmetry. White tries to occupy the centre and gain additional space. Rapid contact between the opposing forces takes place, in fact much quicker than in the other open (and not only open...) games, which increases the value of every move and requires from both sides tremendous accuracy at a very early stage of the game. Positions with opposite castles arise much more often in the Scotch than in all the other Open Games put together.

Alexander Khalifman is a GM and FIDE Senior Trainer, FIDE World Chess Champion in 1999. He won the Soviet Union Youth Championship (1982, 1984), the European Under-20 Championship (1985), the Russian Championship (1996). He was a member of the gold medal-winning Russian team at the Chess Olympiads in 1992, 2000 and 2002, and at the 1997 World Team Chess Championship. Author of many books as Opening for White According to Anand, Opening for White According to Kramnik, etc...

Sergei Soloviov is an IM, author of many books as Boris Spassky's 400 Selected Games, Leko's One Hundred Wins, Shirov's One Hundred Wins, Bogoljubow: The Fate of a Chess Player, The Modern Anti-Sicilian, The Modern Vienna Game (with Roman Ovetchkin), Super Tournaments 2000 (with Alexander Khalifman), etc...

Details
Language English
Author Khalifman, Alexander
Soloviov, Sergei
Publisher Chess Stars
Edition 1.
Medium Book
Weight 600 g
Width 14.6 cm
Height 21.3 cm
Pages 528
ISBN-13 978-6197188240
Year of Publication 2019
Binding paperback
Contents

007 Preface

Part 1 - 1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.d4 cxd4 4.Nxd4

014 1 Rare; A) 4...d5; B) 4...d6; C) 4...Be7; D) 4...Nxd4; E) 4...Nge7

037 2 4...Qh4 5.Nc3

052 3 4...g6 A) 5.Nxc6; B) 5.Nc3

076 4 4...Qf6 5.Nf3

088 5 4...Bb4 5.c3

Part 2 - 4...Bc5 5.Nb3

122 6 5...Bb4+ 6.c3

132 7 5...Bb6 6.Qe2 Rare; A) 6...a5 7.a4; B) 6...Qf6 7.Nc3

147 8 5...Bb6 6.Qe2 Nge7 7.Nc3

162 9 5...Bb6 6.Qe2 d6 7.Be3 Bxe3 8.Qxe3

179 10 5...Bb6 6.Qe2 d6 7.Be3 Nf6 8.Nc3

Part 3 - 4...Nf6 5.Nxc6 bxc6 6.e5

199 11 6...Ne4 A) 7.Nd2; B) 7.Qf3

213 12 6...Nd5 7.c4

223 13 6...Qe7 7.Qe2 Nd5 8.Nd2; 8.h4

254 14 6...Qe7 7.Qe2 Nd5 8.g3 Rare; A) 8...g5; B) 8...f6; C) 8...g6

277 15 6...Qe7 7.Qe2 Nd5 8.g3 g6 9.c4 Ba6 10.b3 Bg7 11.Bb2 0– 0 12.Bg2 Rae8 13.0– 0 Bxe5 14.Qxe5 Qxe5 15.Bxe5 Rxe5 16.cxd5 Bxf1 17.Kxf1 cd A) 18.f4; B) 18.Na3; 18) 18.Nc3

Part 4 - 4...Nf6 5.Nxc6 bxc6 6.e5 Qe7 7.Qe2 Nd5 8.c4

296 16 8...Nb4 9.a3; 8...Qb4+ 9.Nd2

307 17 8...Ba6 9.Qe4; 9.Nd2

326 18 8...Ba6 9.b3 A) 9...Qh4 10.a3; B) 9...g5 10.Bb2; C) 9...Nb6 10.Bb2

336 19 8...Ba6 9.b3 0-0-0 A) 10.Bb2; B) 10.g3

361 20 8...Ba6 9.b3 g6 A) 10.Ba3; B) 10.f4

4...Nf6 5.Nxc6 bxc6 6.e5 Qe7 7.Qe2 Nd5 8.c4 Nb6

376 21 A) 9.g3; B) 9.b3; C) 9.Nd2

391 22 9.Nc3 A) 9...d6 10.Bf4; B) 9...g6 10.Ne4; C) 9...a5 10.f4

409 23 9.Nc3 Ba6 A) 10.Qe4; B) 10.b3

417 24 9.Nc3 Bb7 A) 10.Bf4; B) 10.Bd2

4...Nf6 5.Nxc6 bxc6 6.e5 Qe7 7.Qe2 Nd5 8.c4 Nb6 9.Nc3 Qe6

436 25 10.Bd2 A) 10...a5 11.Qe4; B) 10...Ba6 11.b3

444 26 10.Qe4 A) 10...a5 11.Bd3; B) 10...Bb7 11.Bd3

453 27 10.Qe4 Ba6 11.b3

465 28 10.Qe4 d5 11.exd6 A) 11...Bxd6 12.Bd2; B) 11...cd 12.Bd3

479 C) 11...Qxe4+ 12.Nxe4 C) 11...Bb7 12.a3; D) 11...Ba6 12.b3

490 30 10.Qe4 g6 A) 11.f4; B) 11.Bd2; C) 11.Bd3

521 Index of Variations

Zur Schottischen Eröffnung mit den Anfangszügen 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.d4 exd4 4.Sxd4 habe ich ein ganz besonderes Verhältnis. Es war die erste Eröffnung, die ich, damals noch in der Schach-AG meiner Schule, erlernt habe und sie hat mir stets gute Dienste erwiesen.

Zuletzt nahm sich Großmeister John Shaw im ersten Teil seiner "Playing 1.e4"-Reihe für Quality Chess dieser Eröffnung an, nun folgt mit "The Modern Scotch" von Großmeister Alexander Khalifman und dem Internationalen Meister Sergei Soloviov aus dem Chess Stars Verlag ein weiteres Buch zu dem Thema. Das ist generell kein großes Problem, da die Schottische Eröffnung relativ flexibel bei der weiteren Vorgehensweise für Weiß ist. Zum Beispiel hat GM Shaw in der einen Hauptvariante nach den obigen Zügen und 4. ...Lc5 mit 5.Sxc6 Df6 6.Df3 in vielen Varianten einfach ein besseres Endspiel angestrebt. Das hat theoretisch einen guten Ruf, aber wenn man lieber Blut sehen möchte, ist "der moderne Schotte" mit 5.Sb3 Lb6 6.De2 d6 7.Le3 Sf6 8.Sc3 0-0 9.0-0-0 sicher die bessere Wahl. Mit der langen Rochade ist der weitere Plan von Bauernstürmen am Königs- und am Damenflügel vorprogrammiert. Für Weiß spricht hier, dass die schwarzen Damenflügelbauern ein wenig durch die eigenen Leichtfiguren blockiert werden. Natürlich kann man Schwarz nicht ganz zu solch scharfen Stellungen zwingen, aber nach 8. ...De7 9.0-0-0 Le6 10.g3 0-0-0 geben die Autoren mit 11.Lxb6 oder 11.Lg2 zwei ähnliche Möglichkeiten, mit denen Weiß seinen Raumvorteil hält und die Stellung kontrolliert, ohne dass Schwarz Gegenspiel erhält. Dieses Beispiel zeigt auch den typischen Aufbau des Buches. Zwar gibt es ein paar Grundaufbauten, aber ansonsten werden viele verschiedene Ideen präsentiert, dem Gegner das Leben schwerzumachen. Der Leser kann dann selbst wählen, was ihm am besten gefällt.

Bei der zweiten großen Hauptvariante nach 4. ...Sf6, die zuletzt fast ausschließlich in Repertoirebüchern für Schwarz empfohlen wurde, wird es noch flexibler. Nach den Grundzügen 5.Sxc6 bxc6 6.e5 De7 7.De2 Sd5 wird erst kurz 8.Sd2, dann ausführlicher 8.h4, 8.g3 und schließlich auch der Hauptzug 8.c4 analysiert. Der Leser lernt so die Feinheiten der Stellungen ganz gut kennen und kann sich überlegen, ob er das mittlerweile sehr theoretische 8.c4 spielen oder Schwarz lieber in einer der zahlreichen Nebenvarianten testen möchte. Für den Nachziehenden ist die Schottische Eröffnung wegen sowas ein Vorbereitungsalptraum, ich weiß schon, warum ich mit Schwarz so ungern dagegen spiele.

Die Struktur des Buches ist in meinen Augen allerdings ein kleiner Schwachpunkt. Viele Bücher aus dem Chess Stars Verlag überzeugen durch eine gute Übersichtlichkeit, hier gibt es eher einen Wust an Varianten. Vollständige Partien gibt es so gut wie gar nicht und wenn nach einem Hauptzug mehrere Alternativvarianten angegeben werden, werden diese schlecht voneinander abgesetzt, sodass das Ganze, zumindest war es bei mir so, oft zu einem großen Brei verschwimmt. Verbale Kommentare gibt es, aber in diesem Bereich hätte ich mir ebenfalls etwas mehr gewünscht.

Insgesamt gibt es hier ein knallhartes Arbeitsbuch zur Schottischen Eröffnung! Die Ideen und Empfehlungen sind frisch und es wird darauf geachtet, das schwarze Gegenspiel möglichst gering zu halten und stets eine gewisse Initiative zu behalten. Dabei verlieren die Autoren nicht ihre Objektivität. Sehr schön fand ich das Kapitel zum Schottischen Endspiel nach 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.d4 exd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sxc6 bxc6 6.e5 De7 7.De2 Sd5 8.g3 g6 9.c4 La6 10.b3 Lg7 11.Lb2 0-0 12.Lg2 Tae8 13.0-0 Lxe5 14.Dxe5 Dxe5 15.Lxe5 Txe5 16.cxd5 Lxf1 17.Kxf1, in dem zwei weiße Leichtfiguren gegen einen Turm und zwei Bauern kämpfen. Das Endspiel wird sehr tief analysiert und der Leser wird im Normalfall mehr Ahnung von seinen Feinheiten als die andere Seite haben.

Für Leute, die bereit sind, viele kleine und große Varianten durchzuarbeiten und am besten eine Spielstärke von mindestens 1900 DWZ haben, bietet dieses Buch eine gute Grundlage für ein starkes Eröffnungsrepertoire gegen die offenen Spiele!

IM Dirk Schuh,

August 2019

Extract

The Modern Scotch

EUR

22.5