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LOSAKTP

The Petroff:

292 pages, paperback, Chess Stars, 1. edition 2011

€21.95
Incl. Tax, excl. Shipping Cost

Preface

The Petroff Defence is an exceptionally reliable and almost indestructible opening, and a hard nut to crack, even for the strongest and most meticulously prepared grandmasters theoretically. It is no accident that the Petroff Defence, named after its inventor and also know as the Russian Game, has for many years been the main opening weapon of Vladimir Kramnik and Boris Gelfand and has also been played regularly by Vishy Anand and Alexey Shirov. Nowadays there are also several very young and talented grandmasters who play it, such as Wesley So and Anish Giri. Anatoly Karpov and Artur Yusupov have been using it as a part of their opening armoury throughout their chess careers...
The list could go on and on.
The Petroff Defence is characterised by the fact that on his second move Black does not protect his e5-pawn, but instead counter attacks with 2...Nf6, proposing to the opponent the immediate exchange of a pair of pawns, thus slightly simplifying the position and quickly defining the future pawn-structure.
What are the pluses and minuses of an opening repertoire based on the Petroff Defence, such as we are recommending in this book? I think I can see only one drawback. If White is an experienced player with a good grasp of theory, and he is in the mood to draw, then he should be able to share the point without too much problem. Still, the same can also be said about almost every other opening, because in contemporary chess it is tremendously difficult to win with Black unless White makes a serious mistake. On the other hand, there is a great advantage to consider: you will not obtain bad positions from the opening. The Petroff Defence is particularly suitable for players with a positional style, since in a calm, quiet contest you can easily win the game if the opponent takes too many risks. You can see this illustrated in the Complete Games section.
I have endeavoured to present and explain to you all the finer points of this opening, as I understand them. In general, the critical positions have been treated thoroughly and I have also suggested and analyzed a great many new ideas in this book. Some variations which have amassed considerable tournament practice, but which, in my view, are less principled, have been covered only briefly. Otherwise, the book would have become too big, losing its essential purpose. Unfortunately, too many authors write chess books in that way; they offer no original analysis and often quote outdated games, some of which are very weakly played and almost useless.
I hope that you, the reader, will enjoy studying this book, and I wish you wonderful tournament results with this opening!
Konstantin Sakaev,
Saint Petersburg 2011
More Information
EAN 9789548782845
Weight 300 g
Manufacturer Chess Stars
Width 14.3 cm
Height 21.7 cm
Medium Book
Year of Publication 2011
Author Konstantin Sakaev
Language English
Edition 1
ISBN-13 9789548782845
Pages 292
Binding paperback
007 Preface
Part 1. All White Replies without 2.Nf3
010 1. Seldom Played Moves
018 2. Vienna Game 2.Nc3 Nf6
026 3. King's Gambit 2.f4 exf4
036 4. Bishop's Opening 2.Bc4 Nf6
Part 2. All White Replies without 3.d4 and 3.Nxe5
1.e4 e5 2.Nf3 Nf6
052 5. Three Knights Game 3.Nc3 Bb4
056 6. Belgrade Gambit, Scotch Four Knights 3.Nc3 Nc6 4.d4 ed
058 7. Glek Variation 3.Nc3 Nc6 4.g3
062 8. Four Knights Game 3.Nc3 Nc6 4.Bb5 Nd4
Part 3. Petroff Defence 3.d4
1.e4 e5 2.Nf3 Nf6 3.d4 Nxe4
074 9. 4.dxe5 d5
081 10. 4.Bd3 d5 5.dxe5 Be7
092 11. 4.Bd3 d5 5.Nxe5 Nd7 6.Nc3
096 12. 4.Bd3 d5 5.Nxe5 Nd7 6.0-0 Nxe5
101 13. 4.Bd3 d5 5.Nxe5 Nd7 6.Nxd7 Bxd7 7.0-0 Bd6 8.Qh5 Qf6
105 14. 4.Bd3 d5 5.Nxe5 Nd7 6.Nxd7 Bxd7 7.0-0 Bd6 8.Nc3 Nxc3
108 15. 4.Bd3 d5 5.Nxe5 Nd7 6.Nxd7 Bxd7 7.0-0 Bd6 8.c4 c6
Part 4. Petroff Defence 3.Nxe5
1.e4 e5 2.Nf3 Nf6 3.Nxe5 d6
116 16. 4.Nxf7 Kxf7
120 17. 4.Nc4 Nxe4
129 18. 4.Nf3 Nxe4 5.c4; 5.Qe2; 5.Bd3
136 19. 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 7.0-0 Be7 8.Re1 Bg4 9.c3 f5
145 20. 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 7.0-0 Be7 8.Re1 Bg4 9.c4 Nf6
157 21. 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 7.0-0 Be7 8.Nc3 Nxc3
168 22. 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 7.0-0 Be7 8.c4 Nb4 9.cxd5; 9.Re1
176 23. 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 7.0-0 Be7 8.c4 Nb4 9.Be2 0-0 10.a3 Nc6
180 24. 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 7.0-0 Be7 8.c4 Nb4 9.Be2 0-0 10.Nc3 Bf5 11.a3 Nxc3 12.bxc3 Nc6 13.Re1 Re8 14.Bf4 dc
185 25. 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 7.0-0 Be7 8.c4 Nb4 9.Be2 0-0 10.Nc3 Bf5 11.a3 Nxc3 12.bxc3 Nc6 13.Re1 Re8 14.cxd Qxd5 15.Bf4 Rac8 16.Qa4; 16.g3; 16.Bd3
198 26. 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 7.0-0 Be7 8.c4 Nb4 9.Be2 0-0 10.Nc3 Bf5 11.a3 Nxc3 12.bxc3 Nc6 13.Re1 Re8 14.cxd Qxd5 15.Bf4 Rac8 16.h3 Be4
206 27. 4.Nf3 Nxe4 5.d4 d5 6.Bd3 Nc6 7.0-0 Be7 8.c4 Nb4 9.Be2 0-0 10.Nc3 Bf5 11.a3 Nxc3 12.bxc3 Nc6 13.Re1 Re8 14.cxd Qxd5 15.Bf4 Rac8 16.h3 h6
216 28. 4.Nf3 Nxe4 5.Nc3 Nxc3 6.dxc3 Be7 7.Bf4
229 29. 4.Nf3 Nxe4 5.Nc3 Nxc3 6.dxc3 Be7 7.Be3
246 Complete Games
Und wieder ein Repertoirebuch!
Diesmal macht sich GM Konstantin Sakaev daran, Ihnen und mir ein komplettes, wasserdichtes und bärenstarkes Schwarzrepertoire auf 1.e4 vorzulegen.
Kernstück des Repertoires ist Russisch 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6, die bevorzugte Waffe vieler starker Großmeister. Neben Russisch behandelt Sakaev auch die restlichen Systeme wie Mittelgambit, Königsgambit, Wiener Partie und das Läuferspiel. Ich bin kein Russischexperte und deshalb habe ich Vergleichsliteratur und diverse Schachdatenbanken zu Rate gezogen bei der Beurteilung der Ratschläge in diesem Buch. So weit ich sehen kann, sind die angegebenen Varianten sehr gut recherchiert und weisen keine Lücken auf. Der Autor hat sich sehr viel Mühe bei der Zusammenstellung der Abspiele gegeben, ein Umstand der heutzutage keinesfalls mehr selbstverständlich ist. Insgesamt sind es 29 Kapitel und ein Extrakapitel mit ausgesuchten Russischpartien die dem Leser den Weg weisen sollen. Ob es gelingt?
Ich bin der Meinung:
Auf alle Fälle! Ein gigantisches Werk hat GM Sakaev hier produziert, ein Russich-Repertoirebuch feinster Güte. Super Analysen die tiefer gehen als bei der letzten Marianengraben-Expedition.
Aufgrund der unglaublichen Dichte an vorhandenem Material und der sehr vielen Analysen natürlich kein Lesebuch sondern geballte Eröffnungspower für Ihren Russischturbo!
Wahnsinn!
Mit freundlicher Genehmigung
Martin Rieger, Oktober 2011

**********
Konstantin Sakaev, russischer GM mit zahlreichen, auch sehr hochrangigen Turniererfolgen sowie Coach und Sekundant von Elitespielern wie Kramnik, Klalifman und Alexeev hat mit "The Petroff: an Expert Repertoire für Black" ein Repertoirebuch aus der Perspektive von Schwarz vorgelegt. Das Werk ist jüngst im bulgarischen Verlag Chess Stars erschienen. Die Orientierung an der Perspektive des Nachziehenden zeigt sich vor allem auch darin, dass die Varianten, die Weiß wählen kann und dabei nicht eindeutig minderwertig sind, im Werk behandelt werden, die Vorschläge für Schwarz sich aber auf die Empfehlungen des Autors konzentrieren, im Kern eben auf das Repertoire. Aber auch für den Anziehenden sind die Inhalte gedacht, er profitiert beinahe gleichermaßen davon. Die Hürde für die Einschätzung der Spielbarkeit weißer Zugmöglichkeiten wurde niedrig genug gelegt, damit solche mit Bedeutung, also in der Praxis durchaus anzutreffende Abspiele, auch wirklich im Buch vertreten sind. So wird beispielsweise auch das Cochrane-Gambit behandelt, das nur bei nicht optimalem Spiel für Schwarz gefährlich werden kann, aber eben seine Präsenz in der Praxis behauptet.
"The Petroff: an Expert Repertoire für Black" ist in vier Abschnitte unterteilt, die insgesamt 29 Kapitel beherbergen. Diese vier Abschnitte sind thematisch wie folgt kategorisiert:
Teil 1: Alle weißen Antworten nach 1.e4 e5 ohne 2. Sf3
(mit der Wiener Partie, dem Königsgambit, dem Läuferspiel und unregelmäßigen Eröffnungen)
Teil 2: Alle weißen Antworten nach 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 ohne 3.d4 und Sxe5
(mit dem Dreispringerspiel, dem Belgrader Gambit, dem schottischen Vierspringerspiel, der Glek-Variante (3.Sc3 Sc6 4.g3) sowie dem Vierspringerspiel)
Teil 3: Russische Verteidigung mit 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.d4
Teil 4: Russische Verteidigung mit 1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Sxe5.
Wie man sieht, bietet Sakaev ein Komplettrepertoire an, das den Nachziehenden auch dann gut rüsten kann, wenn Weiß nach 1.e4 e5 der Russischen Verteidigung aus dem Weg geht.
Aufgebaut ist das Werk wie eine Monografie, die innere Ordnung wird durch vorgegebene Zugfolgen und nicht durch praktische Partien hergestellt. Solche gibt es allerdings auch, aber in einem eigenen Bereich des Werkes, sie schließen es ab. Insgesamt sind 20 kommentierte Partien enthalten, die der Top-Meisterpraxis der vergangenen Jahre entstammen.
Eine hervorzuhebende Stärke des Werkes ist die Art und Weise, wie Sakaev den Stoff an den Leser bringt. Er erklärt und begründet durchgängig das, was er macht oder empfiehlt bzw. verwirft. Er geht auf strategische wie taktische Dinge ein und dies mit einer Souveränität, die seine Experteneigenschaft für die Russische Verteidigung fühlbar macht. So erscheint die Darstellung wie aus einem Guss, als Leser fühlt man sich immer im Bilde, was warum gerade gespielt wird, was schlecht wäre usw. In diesem Punkt halte ich "The Petroff: an Expert Repertoire für Black" für vorbildlich geschrieben.
Jedes Kapitel wird von einer Zusammenfassung abgeschlossen, deren Studium ich dem Leser schon für den Beginn des Befassens mit einem Kapitel empfehlen möchte. Die an dieser Stelle komprimierten Aussagen können das Verständnis des Originalstoffs unterstützen.
Den Fernschachspieler wird auch interessieren, inwieweit er Varianten vorfindet. Für meinen Geschmack hat Sakaev ein sehr gutes Maß hierzu gefunden. Wichtige Abweichungen sind abgebildet, besonders auch in der ganz frühen Partiephase. Zusammen mit einer gut sortierten Partiendatenbank sehe ich in "The Petroff: an Expert Repertoire für Black" ein gutes Werkzeug für den Fernschachspieler, um bestmöglich in die eigene Partie zu kommen.
Aufgefallen ist mir, dass Sakaev in respektabler Anzahl Neuerungen vorschlägt, in der Regel zur Verbesserung des Spiels des Nachziehenden. Hier dürfte auch für den Russisch-Kenner unter den Lesern noch das eine oder andere dabei sein.
Ein Variantenverzeichnis fehlt im Buch, allerdings ist dies in diesem Fall nicht als Manko anzusehen. Dies begründet sich damit, dass das an Zugfolgen orientierte Inhaltsverzeichnis diesen Job gut übernehmen kann.
"The Petroff: an Expert Repertoire für Black" ist in Englisch geschrieben, wobei es, vermutlich aus dem Russischen, übersetzt worden ist. Es ist sprachlich gelungen, ich jedenfalls habe dem Werk nicht angemerkt, dass das Manuskript nicht in Englisch verfasst worden ist. Die Inhalte sind mit schulenglischen Sprachkenntnissen gut aufzunehmen.
Wenn ich bei einem ersten Blick in ein Buch Hinweise auf das Wirken des Fehlerteufels finde, schaue ich mir die Sache genauer an. Bei "The Petroff: an Expert Repertoire für Black" war dies zunächst der Fall; in der Einleitung zum Teil 1 auf Seite 9 fand ich das Läufersymbol anstelle eines Buchstabens in einem Wort. Dieser nicht so gute erste Eindruck zur Sprach- und Schriftkorrektheit bestätigte sich im Werk dann aber nicht. Von wenigen verzeihlichen Fehlern abgesehen, z.B. ein doppelt geschriebenes Wort auf Seite 89, habe ich nichts Kritikwürdiges gefunden. Auch in diesem Punkt ist das Werk also ohne Fehl und Tadel, die sprachliche Akkuratesse unterstützt das Vertrauen in die inhaltlichen Ausführungen.
Fazit: "The Petroff: an Expert Repertoire für Black" ist ein sehr gelungenes Repertoirebuch zur Russischen Verteidigung und damit eine klare Kaufempfehlung.
Mit freundlicher Genehmigung
Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund
www.bdf-fernschachbund.de
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