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King's Indian Defence

Opening Simulator

272 Seiten, kartoniert, Quality, 1. Auflage 2019.

19,95 €
inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

The King’s Indian Defence is a popular opening at all levels. Fischer, Kasparov, Bronstein, Nunn, Radjabov and Nakamura are just a few of the many leading GMs who have played it successfully.

Opening Simulator is a new and innovative approach to studying the opening, based on the Deliberate Practice concept, similar to The Woodpecker Method from Axel Smith and Hans Tikkanen. Rather than presenting moves and variations, the authors offer a 'read, solve and play' approach which is designed to replicate a real game more closely than other opening books. First, a thorough Introduction discusses the main variations, pawn structures and themes. Then, after working through the 400 carefully chosen exercises, the reader will benefit from enhanced tactical and problem-solving ability.

Unlike a normal puzzle book, the exercises all stem from the King’s Indian, making this book the ideal resource for King’s Indian players of all abilities to hone their skills.

Andreas Skytte Hagen is a Danish IM with one GM norm, and an experienced King’s Indian player who came up with the Opening Simulator concept.

Esben Lund is a Danish IM and a respected author and trainer. He is a 1.d4 player with extensive experience playing against the King’s Indian, thus both sides are represented in this book.

Details
Sprache Englisch
Autor Hagen, Andreas Skytte
Lund, Esben
Verlag Quality
Auflage 1.
Medium Buch
Gewicht 500 g
Breite 17 cm
Höhe 24 cm
Seiten 272
ISBN-13 978-1-78483-081-6
Erscheinungsjahr 2019
Einband kartoniert
Inhalte

005 Key to symbols used

005 Bibliography

007 Preface

009 1. Introduction to the book

011 2. Introduction to the King’s Indian Defence

011 2.1 The ECO classification system

012 2.2 What is the King’s Indian?

013 2.3 King’s Indian Variations

014 2.3.1 The Classical Variation

014 2.3.1.1 Classical with ...e5

017 2.3.1.1.1 The Immediate Release of the Central Tension

017 2.3.1.1.1.1 Black Releases the Tension

018 2.3.1.1.1.2 The Exchange Variation

019 2.3.1.1.1.3 The Petrosian Variation

021 2.3.1.1.2 Mar del Plata Variation

022 2.3.1.1.2.1 The Aronin-Taimanov Variation

028 2.3.1.1.2.2 The Bayonet Attack

030 2.3.1.2 Classical King’s Indian with 6...c5

031 2.3.1.2.1 The Benoni Centre

031 2.3.1.2.2 The Maroczy Centre

035 2.3.2 The Averbakh Variation

039 2.3.3 The Four Pawns Attack

042 2.3.4 Lines with h2-h3

042 2.3.4.1 Black plays ...c5 against h2-h3 lines

045 2.3.4.2 Black plays ...e5 against h2-h3 lines

045 2.3.4.2.1 The Makogonov Variation

047 2.3.4.2.2 The Karpov Variation

049 2.3.5 The Sämisch Variation

049 2.3.5.1 White keeps the central tension after ...c5

050 2.3.5.2 Black plays ...e5 against the Sämisch

052 2.3.5.3 Move-order considerations in the Sämisch

054 2.3.5.4 Bronstein’s queen sacrifice

054 2.3.5.5 Main Line with 6.Be3 e5

056 2.3.5.6 Universal set-up with ...Nc6, ...a6 & ...Rb8 (Panno Variation)

059 2.3.5.7 Sämisch Benoni

061 2.3.6. The Fianchetto Variation

062 2.3.6.1 Black plays ...Nc6 against the Fianchetto

062 2.3.6.1.1 The Panno Variation

065 2.3.6.1.2 The Uhlmann Variation

068 2.3.6.2 Black plays ...Nbd7 against the Fianchetto

068 2.3.6.2.1 The Gallagher Variation

071 2.3.6.2.2 Classical Variation with 8...c6 against the Fianchetto

073 2.3.7 Other lines

073 2.3.7.1 Black plays on the queenside with ...a6, ...c6 and ...b5

074 2.3.7.2 The Smyslov System with Bg5 and e2-e3

076 2.3.7.3 The Czech Benoni

077 2.4. Other King’s Indian considerations

077 2.4.1 The King’s Indian set-up with ...e5 and ...c5

084 2.4.2 The c5-d6-e5 structure with the knight on d7 (Kozul’s pet line)

087 2.4.3 The impact of space in the King’s Indian

088 2.4.4 Is the King’s Indian a strategically suspect opening?

089 2.5 Move orders: 4...d6 or 4...0– 0

090 2.5.1 The Classical Variation (it usually doesn’t work!)

091 2.5.2 Other lines (move-order tricks can pay off!)

094 3. Exercises

098 3.1 Level 1 exercises

108 3.2 Level 2 exercises

123 3.3 Level 3 exercises

140 3.4 Level 4 exercises

155 3.5 Level 5 exercises

4. Solutions to Exercises

165 4.1 Solutions to Level 1

071 4.2 Solutions to Level 2

184 4.3 Solutions to Level 3

204 4.4 Solutions to Level 4

234 4.5 Solutions to Level 5

263 5. Name Index

Freunde der Königsindischen Verteidigung können sich freuen. Gerade erst habe ich mit "The King`s Indian According to Tigran Petrosian" ein interessantes Schachbuch zu dieser Eröffnung rezensiert, schon gibt es durch "Opening Simulator- King`s Indian Defence" Nachschlag. Die beiden dänischen Internationalen Meister Esben Lund und Andreas Skytte Hagen zeigen für den Quality Chess Verlag die Kniffe dieser hochkomplexen Eröffnung. Dabei handelt es sich aber erneut um kein gewöhnliches Eröffnungsbuch, sondern einen neuen Ansatz.

Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste beleuchtet die Theorie nach 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4. Hier werden zu den häufigsten weißen Aufbauten verschiedene Ideen für Schwarz gezeigt, die zu unterschiedlichen Bauernstrukturen im Zentrum führen. Zwar werden keine vollständigen Partien analysiert, aber genug Partiefragmente und Modellpartien genannt, die der Leser in den einschlägigen Datenbanken finden und eigenständig analysieren kann. Die Autoren sind dabei recht objektiv und benennen sehr gut die Probleme, die hier und da auf Schwarz lauern. Der Leser findet Stellungen mit der klassischen königsindischen Bauernkette c7, d6, e5, die man gerne noch mit f5-f4 und sogar g5-g4-g3 verlängern möchte, wenn Weiß es zulässt, es wird aber auch auf Ben Oni Strukturen mit c5, d6, e7 oder auch nur c5, d6 ohne den e-Bauern sowie die Betonstruktur c5, d6, e5 eingegangen. Die Autoren finden sogar noch Zeit, sich mit Maroczystellungen zu befassen, in denen Weiß nach schwarzem c5 nicht d5 antwortet und sich der c- gegen den weißen d-Bauer tauscht, das dann zu sizilianischen Stellungen führt, und analysieren das etwas freakige c6, d5, das erstaunlich gut wegkommt. All das ist kurz und knackig gehalten, enthält aber sehr viele interessante Abspiele und Inspirationen für den Leser. Man bekommt sogar schon ein paar typische taktische wie positionelle Motive an die Hand und auch ein paar Lehrsätze wie zum Beispiel, dass Schwarz in der Königsindischen Verteidigung häufig lieber einen Bauern opfern statt die Damen tauschen sollte, da der weiße Raumvorteil plus sein Spiel am Damenflügel ansonsten meist das Spiel dominieren. Das allein hat mich schon sehr beeindruckt, aber die wirklich neue Idee ist dann der zweite Teil.

In 400 Aufgaben, die allesamt Partien aus dem königsindischen Komplex entnommen worden sind, soll der Leser seine taktischen, aber auch positionellen Fertigkeiten schärfen und bekommt so einen recht präzisen taktischen und positionellen Fingerabdruck der Eröffnung geliefert. An sich ist das nicht neu, aber die hohe Zahl der Aufgaben, die insgesamt in meinen Augen ein tolles Bild zu den weißen und schwarzen Möglichkeiten in dieser Eröffnung zeichnen, gibt dem Leser nach mehrmaligem Durcharbeiten sicher eine sehr gute praktische Stärke in den Strukturen, die sein etwas oberflächliches Grundwissen aus Teil 1 mehr als aufwiegt. Der Lösungsteil, in vielen Büchern eher lästige Pflicht, ist wohl durchdacht. Es werden auch alternative Lösungen gezeigt, man lernt aber auch, welche rechnerischen Fallstricke in der Stellung lauerten, wenn man vielleicht die richtige Idee, aber die falsche Zugreihenfolge gefunden hat.

Gerade bei Aufgaben in Büchern des Quality Chess Verlag bin ich in den letzten Jahren etwas skeptisch gewesen. Der Verlag hat einen hohen Anspruch an sich, aber auch an seine Leser, und darum habe ich die erschienenen Aufgabenbücher wegen ihrer zu hohen Schwierigkeit eher gemieden. Hier jedoch kann wirklich jeder Schachspieler einige Aufgaben lösen. Es beginnt mit zweizügigen Kombinationen und werden auch später immer mal wieder einfachere Aufgaben eingestreut, auch wenn die Aufgaben insgesamt nach 4 Leveln mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad geordnet sind. Für mich war die Reihenfolge der Aufgaben sehr gut gewählt und auch im vierten Level konnte ich noch Lösungen finden, was die Motivation hoch hielt.

Insgesamt ist dies ein sehr spannendes Projekt, das mir Lust auf Königsindisch machte und sicher vielen Lesern helfen wird, in den komplexen Mittel- und Endspielen gute Züge zu finden. Ich kann es nur jedem empfehlen und hoffe auf weitere Titel dieser Art!

IM Dirk Schuh

September 2019


Mit ihrem Buch "Opening Simulator: King's Indian Defence" greifen die beiden Internationalen Meister Esben Lund und Skytte Hagen aus Dänemark eine Idee zur Konzeptionierung von Eröffnungsbüchern auf, die in ähnlicher Form sporadisch in der Vergangenheit in Buchprojekten realisiert worden ist. Sie fußt darauf, den Leser Schachaufgaben lösen zu lassen, in die er jeweils über ein Ausgangsdiagramm eingeführt wird. Der Clou liegt dabei darin, dass alle Aufgabenstellungen über dieselbe Eröffnung entstanden sind, hier über die Königsindische Verteidigung. Zumeist erfährt der Leser nur, welche Seite sich am Zug befindet und für wen somit nach einer Lösung gesucht werden soll. Nur in wenigen Ausnahmefällen ist die Aufgabe auf eine bestimmte konkrete Fragestellung konzentriert.

Abgedeckt werden alle Phasen einer Partie, von der Eröffnung über die frühe und die fortgeschrittene Mittelspielstellung bis ins Endspiel hinein.

Die Autoren haben versucht, die Aufgabenstellungen nach Schwierigkeitsgraden zu sortieren. Sie haben eine Einstufung in Level, von einfach bis sehr schwer, vorgenommen. Einem Level zugeordnet sind mindestens 60 und höchstens 100 Aufgaben. Insgesamt sind 400 Lösungen vom Leser zu erarbeiten.

Erwartet wird von ihm regelmäßig nicht nur eine Aussage, wie die Partei, für die jeweils ein Vorgehen zu ermitteln ist, in der Tendenz spielen sollte, sondern die Ausarbeitung von konkreten Zugfolgen. Mit steigendem Schwierigkeitsgrad erhöhen sich auch die Anforderungen an die Analysearbeit. Dies lässt sich auch an den Lösungen erkennen, die gesammelt im Anschluss an den Aufgabenteil abgebildet sind. Während sie im Bereich des Levels 1 auch schon mal mit einer Zeile und weniger auskommen, können sie im Extremfall zu Level 5 bis zu 1,5 Seiten einnehmen.

Was bedeutet Level 1? Als erfahrener Spieler habe ich mir die ersten darunter abgebildeten Aufgaben vorgenommen und bin zunächst ausnahmslos gescheitert. Hierbei spielte es aber auch eine Rolle, dass man sich als Leser zunächst in die Erwartungshaltung des Buches einfinden muss, was mir nicht sofort gelungen ist. Nach einigen Aufgaben "war ich drin" und war dann auch mit meinem Lösungserfolg zufrieden. Um der Erwartung der Autoren, Analysen abzuliefern, im Bereich der Level 4 und 5 gerecht werden zu können, fehlte mir die Zeit für eine tiefe Befassung mit einzelnen Aufgaben. Ich habe es deshalb stichprobenweise bei dem belassen, was den Autoren zu wenig ist - bei einer Aussage zur Lösungstendenz. Diese war mir oft möglich. Ich musste mir aber eingestehen, dass ich nicht in der Lage gewesen wäre, auch nur eine einzige dieser Aufgaben in der Qualität der abgedruckten Lösung zu bearbeiten.

Das Anforderungsniveau steigt nach meiner Einschätzung bis in den Leistungsbereich von sehr starken Spielern. Auch sie werden aber intensiv in vielen dieser Stellungen einsteigen müssen, um Feinheiten zu erkennen, beispielsweise die strikt einzuhaltende Reihenfolge von Zügen.

Wer sich intensiv auf "Opening Simulator: King's Indian Defence" einlassen will, muss viel Zeit aufbringen. Wer der Idee folgt, Aufgaben in zeitlichen Abständen auch mehrfach zu lösen, kann den Zeitaufwand locker potenzieren. Auf der anderen Seite lässt dieses Buch ganz ohne Zweifel für die meisten Leserinnen und Leser ein enormes Verbesserungspotenzial erwarten. Sie lernen die Stellungen der Königsindischen Verteidigung zu verstehen und vieles intuitiv richtig zu machen.

Die Autoren lassen erkennen, dass sie den Adressatenkreis des Werkes grundsätzlich schon mit dem regelkundigen Anfänger aufmachen. Bevor sie die ersten Übungsaufgaben stellen, bieten sie eine Einleitung an, die sich mit allen wichtigen Systemen der Eröffnung im Abriss befasst. Hier beginnen sie quasi mit dem Einmaleins des Königsinders. Sie verstehen diese Einführung nicht als "Eröffnungstheorie", sondern nur als Sprungbrett für den Leser ins Thema. Sie ist auch nicht geeignet, um einem Leser, der ein Lehrbuch zur Eröffnung sucht, ausreichend helfen zu können. Optimal ist meines Erachtens der Einsatz eines klassischen Lehrbuches, ergänzt um das besprochene Werk.

Erschienen ist "Opening Simulator: King's Indian Defence" bei Quality Chess. Es unterstreicht dessen Anspruch, ausgezeichnete Schachliteratur zu erzeugen. Die hochwertige Verarbeitung unter Verwendung von Hochglanzpapier hält mit dem qualifizierten Inhalt mit.

Die Buchsprache ist Englisch. Weil es viel Text zu verstehen gilt, sind Fremdsprachkenntnisse auf einem fortgeschrittenen Niveau hilfreich.

Fazit: "Opening Simulator: King's Indian Defence" ist ein anspruchsvolles, in sich sehr gut gelungenes Werk, dass sich an den ehrgeizigen Spieler wendet. Wer sich darauf einlässt und den damit verbundenen zeitlichen Aufwand zu investieren bereit ist, darf auf ein immenses Verständnis der Königsindischen Verteidigung hoffen. Aktuell ist mir nichts Vergleichbares auf dem Markt bekannt, so dass dieser Neuerscheinung das Merkmal der Alleinstellung zusteht.

Uwe Bekemann,

Deutscher Fernschachbund

September 2019

Extract

King's Indian Defence

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