Call +49 2501 9288 320

We are pleased to assist you!

We're open for you

Open from Monday to Saturday

Free Shipping

From within Germany from 50 €

shopping cart
cart
Your cart is empty

You have no items in your shopping cart.

Subtotal
€0.00

Welcome to our newly designed online shop! Do you have any questions, comments or suggestions? Please feel free to send us an email to info@schachversand.de.

The former web interface is still available.

Art.-No.: LOCOLTKID
Out of Production

The King´s Indian Defence: Move by Move

239 pages, paperback, Everyman, 1. edition 2017.

From the Series »Move by Move«

€20.95
Incl. 7% Tax, excl. Shipping Cost

This product is not available any more, neither at the manufacturer/publisher nor at Schach Niggemann, and it is not possible for us to order this article otherwise.

The King's Indian is a hugely popular opening at all levels of chess. Rather than attempting to secure early equality, Black is fighting for the initiative from the very first moves. White is allowed to build up an early central advantage but Black relies on the middlegame, hoping that the central installations that White has constructed will become unwieldy and vulnerable to a devastating counterattack. In many variations, White pursues material or strategic gains but in return Black has tactical and attacking opportunities. The King's Indian Defence appeals to players who arrive at the board prepared for a fight.

The Move by Move series provides an ideal format for the keen chessplayer to improve their game. While reading you are continually challenged to answer probing questions - a method that greatly encourages the learning and practising of vital skills just as much as the traditional assimilation of chess knowledge. Carefully selected questions and answers are designed to keep you actively involved and allow you to monitor your progress as you learn. This is an excellent way to study chess while providing the best possible chance to retain what has been learnt.

  • Everything you need to know about the King's Indian Defence.

  • The Q and A approach emphasizes plans and strategies.

  • Written by an expert on the opening.

Sam Collins is an international Master with two Grandmaster norms, an a former Irish and Japanese Champion. He has represented Ireland at seven Olympiads, winning an individual gold medal at Bled 2002. He has a wealth of teaching and writing experience, and has produced many books, DVDs and magazine articles on chess.

Details
Language English
Author Collins, Sam
Publisher Everyman
Series Move by Move
Edition 1.
Medium Book
Weight 430 g
Width 17.1 cm
Height 24 cm
Pages 239
ISBN-13 978-1781944042
Year of Publication 2017
Binding paperback
Contents

003 About the Author

005 Bibliography

007 Introduction

014 1 The Fianchetto Variation

052 2 The Classical Variation

142 3 The Sämisch Variation

184 Systems with h2-h3

204 Systems with Be2

222 Other Lines

237 Index of Variations

239 Index of Complete Games

"The King's Indian Defence - move by move" von Sam Collins bewirbt sich um Käufer in einem Bereich der Eröffnungsliteratur, der in der jüngsten Zeit sehr intensiv beackert worden ist - die Königsindische Verteidigung. Mit einem Blick in das umfangreiche Verzeichnis der vom Autor genutzten Quellen konnte ich feststellen, dass ich allein schon aus dem Bereich der genannten Spezialwerke ein halbes Dutzend für eine Rezension untersucht habe. Darunter waren Arbeiten wie das mehrbändige Monumentalwerk von Kotronias über eine stark von individuellen Erfahrungen und Sichtweisen geprägte Darstellung von Smirin bis zu mehr in die Richtung eines Generalisten gehende Buch von Kornev. Aber welches Werk ist das bestgeeignete für einen Spieler, der das Klubspielerniveau erreicht hat und sich an die schwer zu verinnerlichende Königsindische Verteidigung machen will, um sie richtig zu verstehen? Es ist in meinen Augen genau das hier rezensierte Werk "The King's Indian Defence" aus der "move by move"-Reihe von Everyman Chess, eine 2017er Neuerscheinung.

Aber im Einzelnen: Anhand von 29 sehr instruktiv erörterten Partien peitsch Collins, irischer IM und erfahrener Buchautor, den Leser geradezu in ein strategisches Verständnis hinein. Er arbeitet fortlaufend daraufhin, den Leser die strategischen Gedanken für Schwarz und auch für Weiß auf dem Schirm zu halten. Er dirigiert den Anziehenden regelmäßig auf den Damenflügel und arbeitet die Strukturen heraus, die für dessen aktives Spiel förderlich oder erforderlich sind, und macht dies für den Spieler mit Schwarz für den Königsflügel. Auch wenn das Buch aus der schwarzen Sicht geschrieben ist, vernachlässigt es die weiße Warte nicht. Im Wettlauf um Initiative und Angriff sind die weißen Möglichkeiten für den Nachziehenden natürlich ebenfalls äußerst wichtig, da sie nach Möglichkeit zu vermeiden sind; Collins sorgt dafür, dass der Leser immer beides im Blick behält. Allein soweit es darum geht, dass "The King's Indian Defence" auch ein Basisrepertoire anbietet, steht die weiße Seite in der Behandlung zurück. Allerdings ist dies beim vorliegenden Werk von einer eher niedrigen Bedeutung, da das Repertoire zu einem Eröffnungsboliden wie der Königsindischen Verteidigung in einem Buch wie diesem lückenhaft bleiben muss.

Das Inhaltsverzeichnis sieht wie folgt aus:

About the Author

Bibliography

Introduction

1 The Fianchetto Variation

2 The Classical Variation

3 The Sämisch Variation

4 Systems with h2-h3

5 Systems with Be2

6 Other Lines

Index of Variations

Index of Complete Games.

In der schulenden Kommentierung setzt Collins die für die "move by move"-Bücher typischen Fragen und Übungen ein, mit denen sich der Leser beim Durcharbeiten befassen soll. Wenn man sich diese gezielt anschaut, erkennt man, wie bewusst Collins sie platziert hat und wie sie - dies ist fast in jedem Einzelfall gut zu erkennen - ganz spezifisch wirken sollen. Zwei Alternativen dominieren dabei; dies ist zum Einen immer wieder der Anstubser für eine Auseinandersetzung mit der Strategie und zum Anderen mit ganz spezifischen taktischen Wendungen, die Collins oft mit den jeweiligen strategischen Ansätzen verwebt. So erfährt der Leser beispielsweise anhand einer Partie eine aussichtsreiche strategische Spielführung, die dann in einer besonderen taktischen Wendung quasi eine Krönung erhält.

Nicht selten wirkt "The King's Indian Defence" im Vergleich mit anderen "move by move"-Büchern etwas untypisch. Diese Aussage erklärt sich daraus, dass Collins in der Behandlung an wichtigen Stellen sowie an Stellen mit unterschiedlichen Fortsetzungsmöglichkeiten in Breite und Tiefe investiert. Hier verlässt er den Pfad der jeweiligen Partie und arbeitet quasi dem Repertoirewert des Werkes zu bzw. nimmt er Anleihen bei Monographien über Eröffnungen. Für den Klubspieler wie auch den Fernschachspieler dürfte dies den praktischen Nutzen weiter steigern.

Die Buchsprache ist Englisch, Fremdsprachkenntnisse auf Schulniveau reichen zumeist für ein bequemes Verstehen aus.

Beim Variantenverzeichnis war Schmalhans Küchenmeister, aber es ist immerhin vorhanden.

Fazit: "The King's Indian Defence" ist in meinen Augen ein sehr empfehlenswertes Lehrbuch zur Königsindischen Verteidigung für den Spieler ab Klubniveau.

Uwe Bekemann, Deutscher Fernschachbund

www.bdf-fernschachbund.de

November 2017


Die Königsindische Verteidigung ist eine alte, doch höchst populäre Eröffnung und dies nicht erst, seit absolute Weltklassespieler wie die Weltmeister Bobby Fischer und Garri Kasparov sie in ihrem Repertoire hatten. So ist auch das 2017 bei zur Bertelsmann-Gruppe zählenden Everyman-Chess in englischer Sprache erschienene Sam Collins "The King’s Indian Defence move by move“ hoch aktuell.

Der produktive und populäre Autor - irischer IM mit zwei GM-Normen und Königsindisch-Spezialist - hat das Buch ausschließlich für den Schwarzspieler geschrieben. Grundlage seiner Untersuchung sind 29 Großmeisterpartien, fast ausschließlich aus der Turnierpraxis der Jahre 2012 bis 2016; es ist also up to date. Schnell erkennt man, dass der Autor mit der Philosophie der move-by-move-Serie bestens vertraut ist. Wie alle Bücher dieser Serie zeichnet sich auch dieses durch ein durchgängiges Frage- und Antwortspiel mit in den Stoff eingebauten Übungen aus, die die Aufmerksamkeit des Lesers fördern und ihn zu aktiver Mitarbeit anregen.

Zwar bietet der Autor verhältnismäßig wenig Partien zum Studium an, bespricht diese aber umso ausführlicher. Die sehr hohe schwarze Erfolgsquote von +17 =9 -3 aus schwarzer Sicht sollte für den Königsindisch spielenden Schwarzspieler ein Anreiz sein, dieser Eröffnung auf den Grund zu gehen.

Die analysierten Partien ordnet der Autor den sechs Kapiteln "Fianchetto 4.g3“, "Klassische Variante 5.Sf3/6.Le2“, "Sämisch-Variante 5.f3“, "System 6.h3“, "System 5.Le2“ sowie weniger gebräuchlichen Abspielen zu.

Was sonst noch gefällt:

  • Erläuterung der Königsindisch-Bauernstrukturen.

  • Einführung vor jedem Kapitel.

  • Verlängerter Bucheinband als Lesezeichen.

  • Hinweis auf Bibliografien, DVDs, Datenbanken, Periodika und Webseiten.

  • Variantenindex im Anhang.

  • Kapitelüberschriften auf jeder Seite zwecks besserer Übersichtlichkeit.

Heinz Däubler, Oberpfalz Medien Magazin

Oktober 2017


Im Schach gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit Schwarz auf Gewinn zu spielen. Man kann einerseits kleine Vorteile anhäufen und den Gegner Stück für Stück überspielen, man kann aber auch versuchen, ein totales Chaos anzuzetteln und ihn regelrecht zu zertrümmern. Wer letzteres gerne einmal anstreben möchte, der kommt gegen 1.d4 eigentlich kaum an der Königsindischen Verteidigung vorbei. Die ersten Züge spielen sich nach 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Sf3 0-0 quasi im Autopiloten und in den klassischen Varianten nach 6.Le2 e5 7.0-0 Sc6 8.d5 entwickelt sich schnell ein scharfer Kampf. Weiß hat das Zentrum geschlossen, wodurch sich der Kampf auf die Flügel verlegt. Schwarz wird nach Se7 schnell noch den anderen Springer von f6 entfernen und dann mit f5-f4, g5 einen Bauernsturm am Königsflügel entfachen, während Weiß mit b4 und c5 am Damenflügel angreift. Die Engines zeigen stets weißen Vorteil an, aber schwenken bei konsequentem Spiel von Schwarz auch schnell mal komplett zu schwarzem Vorteil um, sobald sie die Matts erkennen. Zwar gibt es immer mal wieder Leute, die die Königsindische Verteidigung als widerlegt abschreiben, aber dann taucht sie doch wieder auf.

Wenn man sich nun mit dieser spannungsgeladenen Eröffnung beschäftigen möchte, liegt ein Buchkauf nahe. Zuletzt gab es da mit "Bologan`s King`s Indian" von Victor Bologan und der fünfbändigen Reihe "Kotronias on the King`s Indian" allerdings eher Nachschlagewerke, die man aufgrund ihres Umfangs nicht wirklich gut gemütlich durcharbeiten konnte. Dieses Defizit sah auch der Everyman Chess Verlag und veröffentlichte jetzt "The King`s Indian Defence- move by move" vom irischen Internationalen Meister (IM) Sam Collins. Auf pflegeleichten 239 Seiten werden da die gängigsten taktischen Muster erklärt, sodass man nach der Lektüre gleich loslegen kann.

Das Konzept der "Move by Move"-Reihe wurde dabei eher alibimäßig eingehalten. Ich weiß nicht genau, warum man nicht einfach ein Königsindischbuch außerhalb einer Reihe veröffentlichen konnte, aber als normales Eröffnungsbuch gefällt mir der Collins sehr gut. Sein Ansatz ist dabei recht praktisch. Er beschäftigt sich fast ausschließlich mit königsindischen Eröffnungstrends der letzten Jahre und hat so ein Repertoire aufgebaut, das für Neueinsteiger sinnvoll ist, da sie so die meisten ihrer Gegner in vielen Varianten überraschen können. Profitieren können so aber auch eingefleischte Königsindischjünger, die neues Material und frische Ideen serviert bekommen. Ein wenig traurig bin ich, dass die Klassiker in dem Buch vernachlässigt werden, aber der Autor gibt hier und da auch Hinweise zu Partien, die man sich wegen ihrer Schönheit und ihre Modellcharakters unbedingt noch ansehen sollte, wenn man sein Verständnis vertiefen möchte.

Die Struktur des Buches besteht wie oft bei Everyman Chess aus vollständigen kommentierten Partien, in die Fragmente weiterer Partien eingebettet sind. Davor werden noch die typischen Bauernstrukturen kurz und klar erläutert. Das ist gerade bei der Königsindischen Verteidigung mit ihren komplexen Mittelspielen sehr hilfreich, um sich mit den typischen Plänen vertraut zu machen.

Das Repertoire ist recht scharf gehalten und soll stets dynamische Chancen schaffen. Darum wird zum Beispiel gegen das Sämischsystem nach den obigen Zügen und dann 5.f3 0-0 6.Le3 auch der Zug c5 empfohlen, der die Hauptvariante bildet und ein Bauernopfer beinhaltet. Nach 7.dxc5 dxc5 8.Dxd8 Txd8 9.Lxc5 hat Weiß im erweiterten Zentrum nur noch Bauern auf weißen Feldern,weshalb Schwarz gutes Spiel auf e5, d4 c5 und b4 erhalten kann. All das ist bekannt und verlässlich. Weniger bekannt ist da schon sein Aufbau gegen das Fianchettosystem. Ich bekomme es in etwa jeder zweiten Königsindischpartie auf das Brett. Weiß erhofft sich, mit g3 und Lg2 den eigenen König zu stärken, wodurch Schwarz nicht so gute Angriffchancen erhält. Nach 1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sf3 Lg7 4.g3 0-0 5.Lg2 d6 6.0-0 Sc6 7.Sc3 e5 hat Schwarz erst einmal wieder eine typische Struktur angestrebt. Nach 8.d5 gewinnt Weiß erneut Raum, aber hier hat der Autor eine kleine Überraschung parat. Mit 8. ...Sb8 strebt Schwarz nach dem baldigen a5, Sa6 und Sfd7 eine Stabilisierung des Damenflügels an und festigt das schöne Springerfeld c5, kann danach aber auch wieder mit f5 aktiv werden. Trotzdes Fianchettos erhält Schwarz so Angriffmöglichkeiten. Ein ganz großer Vorteil ist auch, dass der Zug Sb8 in dem sehr beliebten 1.d4-Repertoire von GM Boris Avrukh, der gegen so ziemlich alles Aufbauten mit g3 empfiehlt und diese Varianten dadurch noch stärker popularisieren konnte, fehlt. So kann man auch dessen Anhänger vorerst noch schocken, ehe eine Neuauflage veröffentlicht wird.

Insgesamt ist dies ein kompaktes, aber schlagkräftiges Eröffnungsrepertoire, das man schnell verstehen und dann spielen kann. Spaß ist dabei sicher garantiert!

IM Dirk Schuh

September 2017

The King´s Indian Defence: Move by Move

EUR

20.95