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Art.-No.: LOPALTAN

Tango!

192 pages, paperback, Everyman, 1. edition 2005.

€18.95
Incl. 7% Tax, excl. Shipping Cost

Tired of constantly defending passive positions with the black pieces? Looking for something new and exciting to unleash at the chessboard? This book provides an answer to these perennial questions. International Master and renowned openings theoretician Richard Palliser presents a complete repertoire for Black against queen's pawn openings based on the dynamic and very much underrated Black Knights Tango. Using illustrative games, Palliser gives a thorough grounding on the key tactics and strategies behind this ambitious opening, while also highlighting the various tricks and traps that both sides have to watch out for. Studying in depth both the main lines and White's more offbeat tries for an advantage, Palliser gives the readers the required knowledge and confidence to immediately try the Tango in their own games.

  • An easy-to-learn repertoire for club and tournament players

  • Written by a Tango expert

  • Covers all of White's possibilities

Tired of constantly defending passive positions with the black pieces? Looking for something new and exciting to unleash at the chessboard? This book provides an answer to these perennial questions. International Master and renowned openings theoretician Richard Palliser presents a complete repertoire for Black against queen's pawn openings based on the dynamic and very much underrated Black Knights Tango. Using illustrative games, Palliser gives a thorough grounding on the key tactics and strategies behind this ambitious opening, while also highlighting the various tricks and traps that both sides have to watch out for. Studying in depth both the main lines and White's more offbeat tries for an advantage, Palliser gives the readers the required knowledge and confidence to immediately try the Tango in their own games.

  • An easy-to-learn repertoire for club and tournament players

  • Written by a Tango expert

  • Covers all of White's possibilities

Details
Language English
Author Palliser, Richard
Publisher Everyman
Edition 1.
Medium Book
Weight 280 g
Width 15.6 cm
Height 23.4 cm
Pages 192
ISBN-10 1857443888
ISBN-13 9781857443882
Year of Publication 2005
Binding paperback
Contents

004 Bibliography

005 Acknowledgements

007 Introduction

1 d4 Nf6 2 c4 Nc6

011 1 The Dark-squared Centre: White Develops Classically

032 2 The Dark-squared Centre: White Counters Dynamically

055 3 The Lunge: An Ambitious Early Advance

072 4 The Menagerie: Offbeat Tries for White

092 5 Reaching a Nimzo: Utilising the c6-knight

109 6 The Zürich Variation: An Underrated Nimzo Line

133 7 The Zürich Variation: 6 a3 Bxc3+ 7 Qxc3

159 8 The Fianchetto: Countering the Catalan

176 9 The Flexible King's Indian: Countering the Crafty 4 a3

191 Index of Variations

Wie eine Aufforderung zum Tan­zen klingt ein neues Buch aus dem Hause Everyman Chess, doch keine Angst: es geht natürlich auch hier um Schach! Der junge englische IM Richard Palliser, dessen bei Batsford erschienenes Debüt "Play 1.d4!" von der Kritik sehr gut aufgenommen wurde, stellt darin ein bemerkenswer­tes Schwarz-Repertoire gegen 1.d4 vor, mit dem Sie Ihren Gegner bereits nach zwei Zügen mit großer Wahrscheinlichkeit aus der Theorie brin­gen werden! Denn den Ausgangs­punkt von Pallisers Arbeit erreicht man mit den Zügen 1.d4 Sf6 2.c4 Sc6, die in Theoriewerken nur mit viel Glück zu finden sind.

Kapitel für Kapitel handelt der Au­tor die zahlreichen weißen Entgeg­nungen wie z.B. 3.Sc3 e5 4.d5, 3.d5, 3.Sf3 e6 4.Sc3 Lb4, 4.g3 oder 4.a3 ab, aber er berücksichtigt natürlich auch weniger übliche Varianten.

Jedes Kapitel beginnt mit einer sehr schönen Einführung in die jeweilige Variante, in denen die verschiedenen Strategien und Motive für beide Sei­ten skizziert und anschließend an­hand einiger Beispiele vorgeführt werden.

Danach folgt dann stets der eigent­liche Theorieteil, in dem Palliser er­freulich ausführlich und objektiv zu Werke geht. Genau hierin liegt für mich die wahre Leistung des Autors.

Ähnlich wie Jeroen Bosch in seinen SOS-Büchern gelingt es ihm, ein von der Theorie völlig vernachlässigtes und zugegebenermaßen etwas kurios anmutendes System auf eine klare und logische Weise zu vermitteln, die den Leser mit allen Aspekten dieser interessanten Verteidigung vertraut macht.

Dank seiner überzeugenden Arbeit kann sich hiermit eine breite Spieler­schicht ein aussichtsreiches Erst­- oder Zweitrepertoire erarbeiten, das keine Wünsche offen lässt.

Schach-Markt 4/2005

Informationen zum Autor

Richard Palliser ist ein junger (Jahr­gang 1981) Internationaler Meister aus England mit einer aktuellen (01. Juli 2005) ELO-Zahl von 2389. Er ist als regelmäßiger Kolumnist für CHESS und ChessMoves tätig. Sein Debüt als Schachbuchautor gab er bei Everyman Chess mit Play 1 d4!, das von der Kritik und der Schachöffentlichkeit gut aufgenommen wurde. Palliser wendet den Knights Tango als Schwarzer selbst gern und häufig an.

Konzeption, Inhalte und Gliederung

Mit dem Tango oder auch Black Knights Tango wird ein schwarzes Er­öffnungskonzept gegen I.d4 charakte­risiert, in dem der Nachziehende das Spiel mit 1...Sf6 und 2...Sc6 beginnt und damit Figurendruck auf das weiße Zentrum ausübt. Es handelt sich dabei nicht um eine völlig neue Eröffnung, sondern eher um ein Eröffnungssys­tem, in das einige selbständige Abspie­le, aber überwiegend Varianten und Strukturen bekannter Eröffnungen, wie Nimzowitsch-Indisch, Katalanisch oder Bogoljubow-Indisch sowie Königs-Indisch, einfließen. Zugumstellungen sind häufig anzutreffen. Dies zeigt sich daran, dass neben der Zug­folge I.d4 Sf6 2.c4 Sc6 auch oft 2... e6 3.Sf3 Sc6 gespielt wird. Der Nachziehende entscheidet sich mit dem Tango für eine geschlossene Struktur, in der sich die Ereignisse nicht so rasch entwickeln. Er verfolgt mit dem weiteren Aufbau d6 und evtl. g6 + Lg7 zur Vorbereitung von e5 ei­ne schwarzfeldrige Strategie. Es flie­ßen Blockadeideen ein, zu deren Ver­wirklichung bestimmte Varianten po­pulärer Eröffnungen erwünscht sind und andere nicht. So passen verschie­dene Nimzowitsch-Indisch-Abspiele, insbesondere die Züricher Variante, ins Konzept, Damen-Indisch ist ausge­schlossen. Nach dem prophylaktisch gegen schwarzes Lb4 gerichteten 4.a3 wird der Übergang in die Königs-Indische Verteidigung bevorzugt. Dabei hat Weiß ein Tempo für a3 verwendet, während Schwarz ...e5 verzögert. Man findet die entstehenden Stellungen so­mit im ECO-Codesystem auch nicht unter Königs-Indisch, sondern unter E10. Interessanterweise wird von Pal­liser nach der Zugfolge I.d4 Sf6 2.c4 Sc6 3.Sf3 e6 4.g3 nicht das eher System-kompatible Bogoljubow-In­disch (4...Lb4+) bevorzugt, sondern der Übergang ins Katalanische Gambit mittels 4...d5 und 5. Lg2 dxc4 [E04]. Natürlich handelt es sich dabei um ei­ne für Schwarz absolut korrekte Vari­ante, die aber recht scharf ist, während die anderen Abspiele im Tango doch eher von Solidität geprägt sind. Doch hier siegte wahrscheinlich der Pragma­tismus, denn die Abhandlung der Bo-goljubow-Indischen Abspiele hätte ge­genüber der Katalanisch-Variante weit­aus mehr Platz beansprucht. In drei Kapiteln beschäftigt sich der Autor mit Varianten der Nimzowitsch-Indischen Verteidigung mit ...Sc6, wo­von allein zwei auf die Züricher Vari­ante entfallen, welche nach 3...e6 4. Sc3 Lb4 5.Dc2 d6 erreicht wird. Zu beachten ist, dass bei der Tango-Zug­folge der weiße Bauer d4 im Gegensatz zur originären Nimzowitsch-Indischen Verteidigung nicht hängt, einige Ab­spiele, die sich sonst nach 2...c6 3. Sc3 Lb4 4.Dc2 Sc6 5.e3 ergeben, bleiben deshalb ausgeklammert. An­sonsten dürfte es sich mit etwa 50 Sei­ten Umfang um eine der umfassendsten Darstellungen der Züricher Variante in der Literatur handeln. Sie steht mit Recht in dem Ruf, äußerst solide zu sein und wurde oft von Aljechin, Reschewski, Botwinnik Smyslow, Keres und in Deutschland vorwiegend von Wolfgang Unzicker angewandt. Mit dem Popularitätsschub für den Black Knights Tango - auch Tschebanenko-System genannt - seit Anfang der 1990er-Jahre rückte sie vor allem durch Partien von Georgi Orlow und Viorel Bologan, aber auch von Jan Timman und Alexander Morosewitsch, wieder in den Blickpunkt und erweist sich seit­her als ziemlich feuerfest. Der Verfas­ser behandelt zunächst die Abspiele nach 6. Ld2 bzw. 6.Lg5 h6 7. Ld2 in einem Kapitel und widmet sich in ei­nem weiteren Kapitel dem anderen Hauptpfad nach 6.a3 Lxc3+ 7.Dxc3. Mit dem vorliegenden Buch ist man bei Everyman Chess von der sonst charakteristischen Präsentation des Materials bzw. der Theorie anhand von ausführlich kommentierten Beispiel­partien abgewichen und hat sich der gegliederten Darstellung mit der Be­handlung aller Fortsetzungen im Stile von Theorieartikeln zugewandt. Diese Form ist ebenfalls sehr gut anwendbar, zumal man Wert auf sorgfältige Glie­derung gelegt hat, doch geht damit auch ein wenig von der Besonderheit der Everyman-Eröffnungsbücher ver­loren.

Die Gliederung in der Übersicht:

Bibliography (S. 4) - Literaturver­zeichnis

Acknowledgements (S. 5) - Danksa­gungen

Introduction (S. 7 ff.) - Einführung

1 The Dark-squared Centre: White Develops Classically (I.d4 Sf6 2.c4 Sc6 3.Sc3 e5 4.d5 Se7 5.e4 Sg6) (S. 11 ff.)

2 The Dark-squared Centre: White Counters Dynamically (I.d4 Sf6 2. c4 Sc6 3.Sc3 e5 4.d5 Se7 A) 5.e4 Sg6 6.g3/ B) 5.Sf3 Sg6 6.g3/ C) 5. g3 Sg6 6.Lg2) (S.32ff.)

3 The Lunge: An Ambititious Early Advance (3.d5 Se5) (S. 55 ff.)

4 The Menagerie: Offbeat Tries for White (A) 3.g3/ B) 3.Sc3 e5 4.Sf3 e4/ C) 3.Sf3 e6 Sidelines: 4.e3, 4. Lg5, 4.Lf4, 4.d5!?) (S. 72 ff.)

5 Reaching a Nimzo: Utilising the c6-knight (3.Sf3 e6 4.Sc3 Lb4 A) 5.e3/ B) 5.g3/ 5.a3/ 5. L.g5 (S. 92 ff.)

6 The Zürich Variation: An Under-rated Nimzo Line (3.Sf3 e6 4.Sc3 Lb4 5.Dc2 d6 A) 6. Ld2/ B) 6. L.g5 h6 7.Ld2 (S. 109 ff.)

7 The Zürich Variation: 6.a3 Lxc3+ 7.Dxc3 (S. 133 ff.)

8 The Fianchetto: Countering the Cataian (3.Sf3 e6 4.g3 d5 (4... Lb4+) 5.L.g2 dxc4 (S. 159 ff.)

9 The Flexible King's Indian: Coun­tering the Crafty 4 a3 (3.Sf3 e6 4.a3 d6 5.Sc3 g6 A) 6. Lg5/ B) 6.g3/ C) 6. d5!?/ D) 6.e4 (S. 176 ff.)

Index of Variations (S. 191-192): Ver­zeichnis der analysierten Varianten mit Angabe der Seitenzahlen.

Am Anfang eines jeden Kapitels wer­den strategische Ideen, die für die je­weilige Variante typisch sind, mit Hilfe von Diagrammen und ausgewählten Beispielpartien vorgestellt. Der Leser erhält auf diese Weise einen nützlichen Überblick und Kenntnis der wichtigen Strukturen.

Fazit

Richard Palliser ist es gelungen, den Black Knights Tango bzw. das Tschebanenko-System als komplettes Schwarzrepertoire gegen 1 .d4 und 2.c4 darzustellen. Die ausgewählten Varian­ten passen weitgehend zur Gesamtkon­zeption, wobei der Verzicht auf Bogol­jubow-Indisch gegenüber Katalanisch die Ausnahme bildet. Das Material ist aktuell, gut kommentiert und enthält ei­ne Reihe von Pallisers eigenen Partien. Das Buch ist Turnierspielern zu emp­fehlen, die ein solides Schwarzsystem mit Gewinnpotenzial blitzenden Theo­rievarianten vorziehen. Mit dem Wis­sen um die Strukturen prägen sich die präsentierten Varianten gut ein. Gerade bei diesem weniger "theorielastigen" Ansatz hätte sich allerdings das "alte" Everyman-Schema mit kommentierten Beispielpartien angeboten. Negativ anzumerken ist, dass der Vari­antenindex nicht der Reihenfolge der Abhandlung der Varianten im Buch folgt, sondern nach einem anderen Prinzip aufgebaut ist. Dies sorgt eher für Verwirrung, wo man sich eigentlich einen schnellen Überblick wünscht.

Sören Bär, Rochade Europa 9/2005

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift "Rochade Europa"

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